Der TSV 1860 München trauert um einen seiner ehemaligen Fußball-Bundesliga-Stürmer. Markus Beierle ist im Alter von 54 Jahren überraschend gestorben. Den Tod des langjährigen Bundesliga-Akteurs bestätigte sein Ex-Verein Eintracht Frankfurt am Mittwoch. "Eintracht Frankfurt ist in diesen schweren Stunden in Gedanken bei Familie, Angehörigen und Freunden von Markus Beierle", hieß es in einer Mitteilung.
Sternstunde beim TSV 1860 München im UEFA-Cup in Parma
Beim TSV 1860 München spielte Beierle in der Saison 2000/01 und absolvierte insgesamt 24 Partien. Eine Sternstunde dürfte den Löwen-Fans dabei noch in Erinnerung sein: Beim starken 2:2 der Münchner im UEFA-Cup-Hinspiel in der dritten Runde traf er am 23. November 2000 wenige Minuten vor dem Ende der Partie zum umjubelten 2:2-Ausgleich für die Sechziger. Kurz zuvor hatte er bereits das 1:2 von Roman Tyce vorbereitet.
Letztlich mussten sich die Löwen im Duell mit dem italienischen Top-Team nach einem 0:2 im Olympiastadion im Rückspiel geschlagen geben. Erik Mykland hatte im Rückspiel, in dem Beierle erst spät eingewechselt wurde, nach einem Handspiel die rote Karte gesehen - und Parma war danach umgehend mit dem daraus folgenden Strafstoß durch den späteren Dortmunder Marcio Amoroso in Führung gegangen. Nach der Saison wechselte Beierle zu Hansa Rostock.
Treffsicherer Stürmer in der Bundesliga
In der Bundesliga spielte Beierle neben dem TSV 1860 und Frankfurt zudem für den MSV Duisburg und Hansa Rostock, insgesamt kam er auf 123 Bundesligaspiele und 32 Tore. Nach dem Ende seiner Profikarriere im Jahr 2007 lebte Beierle zuletzt im hessischen Bad Vilbel, er hinterlässt seine Ehefrau und zwei Kinder.
