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Spanien zu stark: Olise & Frankreich scheitern im WM-Halbfinale

Spanien zu stark: Olise & Frankreich scheitern im WM-Halbfinale

Frankreich um die FC-Bayern-Profis Michael Olise und Dayot Upamecano verliert das WM-Halbfinale gegen Spanien überraschend klar. Die Franzosen zeigen ihren schwächsten Auftritt bei diesem Turnier gegen starke Spanier.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio am .

Eigentlich war Frankreich als leichter Favorit in die WM-Halbfinalpartie gegen Spanien gegangen, doch die Franzosen um die Münchner Michael Olise und Dayot Upamecano zeigten ihren schwächsten Auftritt bei diesem Turnier und verloren mit 0:2 (0:1). Die Treffer für letztlich überlegene Spanier erzielten Mikel Oyarzabal und Pedro Porro. „Les Bleus“ verpasste den dritten Finaleinzug in Folge.

Oyarzabal verwandelt nach Digne-Patzer

Die Partie begann mit Tempo, aber ohne große Torchancen. Spanien setzte wie erwartet auf Ballbesitz. Die Franzosen, die ihrerseits auch gerne den Ball hätten, liefen hinterher. Bis auf Torannäherung war in der ersten Viertelstunde aber wenig zu notieren. Das änderte sich in Minute zwanzig. Marc Cucurella schickte eine verunglückte Flanke von links in den französischen Strafraum, die Lamine Yamal auf der Gegenseite noch aufnehmen konnte. Dabei wurde Yamal aber von Lucas Digne gefällt, der den Spanier nicht hatte kommen sehen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Mikel Oyarzabal zur spanischen Führung.

Nach einer guten halben Stunde wurde dann auch „Les Bleus“ vor dem gegnerischen Tor vorstellig, doch Bradley Barcolas Distanzversuch flog deutlich über die Latte. Ähnlich zu hoch zielte auf der Gegenseite Pedro Porro, ehe Fabian die bis dato beste Gelegenheit vergab. Nach einer schönen Kombination vermieste FC-Bayern-Profi Dayot Upamecano dem Spanier die Show (38.).

Pedro Porro erhöht für Spanien – Frankreich im Schockzustand

Auch in Halbzeit zwei fand Frankreich keine Mittel, in Ballbesitz zu kommen. Spanien diktierte Spielgerät und Gegner und legte nach einer Stunde nach. Pedro Porro und Dani Olmo nahmen mit einem cleveren Doppelpass die gesamte französische Hintermannschaft um den Münchner Abwehrchef Dayot Upamecano aus dem Spiel und Porro vollendete zum 2:0 (58.). Wenige Augenblicke später zappelte der Ball zum dritten Mal im Netz, doch Lamine Yamal war zu früh gestartet, weshalb das 3:0 nicht zählte.

Dann wachte auch Frankreich auf, doch Kylian Mbappes Versuch aus spitzem Winkel war kein Problem für Unai Simon im spanischen Tor (64.). Kurz darauf vergab der Mann von Real Madrid seine beste Chance, als sein Schuss von der Strafraumkante gerade noch von Marc Cucurella abgefälscht wurde (67.). Spanien verlegte sich aufs Verwalten, Frankreich warf nun alles nach vorne.

Cucurella nervt auch Frankreich

Didier Deschamps nahm den schwachen Münchner Michael Olise vom Feld, der zuvor seinem Bewacher Cucurella selten entkommen war (72.). Einen langen Ball klärte Simon weit vor seinem Tor direkt in den Fuß des eingewechselten Desiree Doue. Doch der Pariser zögerte zu lange und gab so Spaniens Defensive die Chance, die Situation zu klären (81.). Eine sinnbildliche Szene für den Auftritt der französischen Mannschaft.

Die Franzosen gaben sich nicht auf, aber immer war ein spanisches Abwehrbein dazwischen. So wie zu Beginn der Nachspielzeit, als der überragende Cucurella dem einschussbereiten Mbappe sieben Meter vor dem Tor den Ball vom Fuß stibitzte (90.). Cucurella, der vor zwei Jahren mit seinem Handspiel gegen Deutschland negative internationale Bekanntheit erlangt hatte, trieb auch die Franzosen in den Wahnsinn – aber diesmal sportlich fairer Natur.

Werden Kane und England Spaniens Gegner im WM-Finale?

Auch in der siebenminütigen Nachspielzeit wollte die Kugel nicht mehr ins Tor. Danach war die eigentlich so erfolgsversprechende WM-Reise der Franzosen um Michael Olise und Dayot Upamecano beendet.

Spanien könnte es im Endspiel nun mit einem weiteren Münchner zu tun bekommen, sollten Harry Kane und England Argentinien im zweiten Halbfinale (Mittwoch ab 21 Uhr in der Radioreportage) ausschalten können.

Im Audio: Spanien schlägt Frankreich und zieht ins WM-Finale ein

Spanien jubelt
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