Der ehemalige Trainer des 1. FC Nürnberg Roger Prinzen ist tot. Der gebürtige Darmstädter, der zuletzt das Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Heidenheim geleitet hatte, starb nach Angaben des FCH am Montagabend im Alter von 57 Jahren.
Trauer um Prinzen
"Die FCH-Familie ist in tiefer Trauer: Unser sportlicher Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, Roger Prinzen, ist am gestrigen Montagabend im Alter von 57 Jahren plötzlich und unerwartet verstorben", teilte der Klub am Dienstagabend mit. "In diesen schweren Stunden sind unsere Gedanken bei seiner Frau Sonja sowie seinen Kindern Marlon, Mia und Tim. Sein plötzlicher Tod hinterlässt eine schmerzvolle Lücke beim 1. FC Heidenheim 1846", hieß es in dem Statement weiter.
Prinzen als Aktiver unter anderem für Fürth
Prinzen hatte als Aktiver unter anderem ein halbes Jahr für die SpVgg Greuther Fürth gespielt. Daneben war er für Hannover 96, Darmstadt 98 und Austria Lustenau aufgelaufen. Seine Karriere beendete er 2006 nach drei Jahren beim FC Balzers aus der Schweiz.
Im Anschluss versuchte er sich als Jugendcoach beim FC St. Gallen, bevor er als Assistent zum FC Vaduz wechselte und zwischenzeitlich die U21-Nationalmannschaft Liechtensteins leitete. 2013 zog es ihn nach Nürnberg, wo er bis 2016 für die zweite Mannschaft verantwortlich war.
Prinzen leitete 1. FC Nürnberg interimsweise
In der Saison 2013/14 übernahm er zweimal interimsweise das Profiteam des FCN in der Bundesliga, konnte in seinen insgesamt vier Partien an der Seitenlinie, in denen er einen Punkt holte (1:1 gegen Eintracht Frankfurt), den drohenden Abstieg des Traditionsvereins aber nicht verhindern.
Der Club reagierte in einer Stellungnahme auf den Trauerfall. "Der 1. FC Nürnberg trauert um Roger Prinzen. Der ehemalige Nachwuchstrainer des Club starb am Montag plötzlich und unerwartet. Der frühere Fußballprofi wurde nur 57 Jahre alt. All seinen Hinterbliebenen gelten unsere aufrichtige Anteilnahme und unser tief empfundenes Mitgefühl", schrieben die Mittelfranken.
Nach einer knapp einjährigen Pause vom Fußballgeschäft wurde er im April 2017 in Personalunion Trainer und Sportlicher Leiter beim SV Seligenporten in der Regionalliga Bayern. Diese Ämter übte er bis Ende Juni 2018 aus, bevor er in Heidenheim anheuerte.
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