Die wichtigsten Olympia-News am Dienstag
- Direkt zum aktuellen Olympia-Ticker vom 18. Februar
- Bob: Lochner gewinnt Gold bei deutschem Dreifachsieg (21.50 Uhr)
- Curling: Deutsches Team scheitert in Vorrunde (21.16 Uhr)
- Eishockey: DEB-Team schießt sich ins Viertelfinale (14.35 Uhr)
- Aktuelle News und Hintergründe zu Olympia in Mailand und Cortina 2026
Im Video: Johannes Lochner nach Gold im Interview
Johannes Lochner
21.50 Uhr: Lochner gewinnt Gold im Zweierbob - Deutscher Dreifachsieg
Johannes Lochner (Berchtesgaden) hat zusammen mit seinem Anschieber Georg Fleischhauer im Zweierbob der Männer bei Olympia 2026 die erste olympische Goldmedaille seiner Karriere gewonnen. Der 35-Jährige triumphierte im Eiskanal von Cortina mit deutlichem Vorsprung (+1,34 Sekunden) vor seinem Dauerrivalen Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg) und dem drittplatzierten Europameister Adam Ammour (+1,82 Sekunden), der für Eintracht Frankfurt startet.
Im Video: Neureuther gratuliert Lochner
Felix Neureuther
21.16 Uhr: Deutsche Curling-Männer scheitern in Vorrunde
Die deutschen Curling-Männer sind in der Vorrunde bei Olympia 2026 nach einer weiteren Niederlage gescheitert. Das Team um Skip Marc Muskatewitz gab sich der Schweiz nach dem 8. End vorzeitig mit 4:8 geschlagen und hat damit keine Chance mehr auf den Einzug ins Halbfinale.
Im Video: Johannes Lochner bekommt Gold auf der Siegerehrung
Johannes Lochner
21.01 Uhr: Forstad gewinnt Gold in hochklassigem Big-Air-Finale
Der Norweger Tormod Frostad hat die Goldmedaille im Big-Air-Wettbewerb der Ski-Freestyle-Männer gewonnen. Der 23-Jährige triumphierte mit Wertungen von 97,00 und 98,50 Punkten vor dem US-Amerikaner Mac Forehand (95,00 und 98,25 Punkte). Bronze ging an den Österreicher Matej Svancer (95,25/96,00).
Im Video: Bob-Bauer Wimmer gratuliert Lochner
Franz Wimmer
19.13 Uhr: Lochner auf Goldkurs nach drei Läufen
Johannes Lochner (Berchtesgaden) zusammen mit seinem Anschieber Georg Fleischhauer liegt auch nach dem 3. Lauf im Zweierbob der Männer bei Olympia 2026 auf Goldkurs. Lochner baute seinen Vorsprung auf seinen Dauerrivalen Francsco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg) vor dem entscheidenden Durchgang ab 21.00 Uhr auf 0,92 Sekunden aus. Dahinter vergrößerte sich auch der Rückstand des drittplatzierten Europameisters Adam Ammour (Eintracht Frankfurt) auf Lochner auf nun 1,38 Sekunden.
Johannes Lochner (rechts) mit Anschieber Georg Fleischhauer
18.40 Uhr: Loch verkündet Zukunftsentscheidung
Felix Loch hat via Instagram bestätigt, seine Karriere auch nach der laufenden Saison fortsetzen zu wollen. "Ich habe mit meiner Familie gesprochen. Mit Lisa. Mit unseren Kids. Wir alle wissen, was vier weitere Jahre bedeuten würden: Verzicht, Planung, Hoffen, Mitfiebern", schrieb der Mann vom RC Berchtesgaden: "Umso dankbarer bin ich, dass sie sagen: Wir stehen hinter dir! Das ist nicht selbstverständlich."
Aufgrund dessen habe er sich gegen ein baldiges Ende seiner Laufbahn entschieden, erklärte der 36-Jährige, wenn auch mit der Einschränkung: "Solange ich gesund und fit bin". Als Fernziel gab der 14-malige Weltmeister einen Start bei den Winterspielen 2030 an und hielt fest: "Für sein Land starten zu dürfen, ist und bleibt die größte Ehre."
Loch hatte bei Olympia 2026 im Einsitzer die erhoffte Medaille verpasst und bereits im Anschluss an die Enttäuschung angekündigt weitermachen zu wollen, dabei allerdings offen gelassen, ob er auch 2030 an den Start gehen wird.
17.12 Uhr: Italien und Kanada holen Gold in Mannschaftsverfolgung
Gastgeber Italien hat bei Olympia 2026 die Goldmedaille in der Mannschaftsverfolgung der Eisschnelllauf Männer gewonnen. Im Finale A setzte sich das Trio gegen die USA durch. Bronze ging an China, das die Niederlande im Finale B bezwang. Bei den Frauen triumphierte hingegen Kanada vor den Niederlanden und Japan.
Im Video: Überraschungssiege bei den Eisschnellläufern
Italien gewinnt Eisschnelllauf-Gold in der Mannschaftsverfolgung
15.52 Uhr: Undankbarer vierter Platz für DSV-Staffel-Quartett
Zwölf Nachlader waren zu viel! Das deutsche Staffel-Quartett mit Justus Strelow, David Zobel, Philipp Nawrath und Philipp Horn musste sich nach 4 x 7,5 Kilometern klar geschlagen geben. "Ich war so unfassbar aufgeregt“, sagte David Zobel bei seinem ersten olympischen Staffel-Einsatz. "Ich hoffe, dass ich die Staffel nicht versaut habe." Am Ende kam keiner der vier DSV-Athleten fehlerfrei durch. Und eine Medaille war mit einem Rückstand von 1:48,3 Minuten auf die Bestzeit der Franzosen nicht mehr zu erreichen. Die Enttäuschung "momentan schon sehr groß", so Horn.
Obwohl das französische Sieger-Quartett neben neun Nachladern auch eine Strafrunde absolvieren musste, konnten es die starke Konkurrenz auf die Plätze verweisen. Norwegen (+9,8s) holte Silber, Schweden (+57.5s) Bronze.
Im Video: DSV-Staffel verpasst Medaille
Philipp Nawrath
14.35 Uhr: Pflichtsieg gegen Frankreich - DEB-Team im Viertelfinale
Deutschlands Eishockey-Nationalteam steht nach einem Pflichtsieg gegen Frankreich im Viertelfinale der Olympischen Winterspiele. In Mailand gewann die Auswahl von Bundestrainer Harold Kreis mit 5:1 (3:0, 0:1, 2:0). Gegen den Außenseiter Frankreich schossen Kapitän Leon Draisaitl (4. Minute), Frederik Tiffels (11.), JJ Peterka (19.), Joshua Samanski (48.) und Nico Sturm (60.) die deutschen Tore. Bereits am Mittwoch (12.10 Uhr im Livestream auf sportschau.de) geht es gegen die Slowakei weiter.
Vor der Pflichtaufgabe in der ersten K.o.-Runde war es zu einer teaminternen Aussprache am Montag gekommen. Die beiden Niederlagen in der Vorrunde gegen Lettland (3:4) und die USA (1:5) hatten zu großer Unzufriedenheit in der Olympia-Auswahl geführt, die als das auf dem Papier beste deutsche Eishockey-Team jemals gilt.
Im Video: Draisaitl, Peterka und Co. schlagen Frankreich
Leon Draisaitl (links) und JJ Peterka (rechts)
14.14 Uhr: Nordische Kombinierer verpassen Podest
Die nordischen Kombinierer sind auf der Großschanze ohne Medaille geblieben. Der Sieg ging nach dem entscheidenden Skilanglauf über 10 Kilometer an den Norweger Jens Luraas Oftebro. Johannes Lamparter fuhr für Österreich Silber ein. Der Finne Ilkka Herola feierte Bronze. Vinzenz Geger kam auf Rang neun ins Ziel. Johannes Rydzek wurde bei seinen wohl letzten Olympischen Winterspielen Zehnter. Und Julian Schmid Zwölfter. Auf den Sieger hatten Geiger und Rydzek jeweils mehr als anderthalb Minuten Rückstand, Schmid fehlten sogar knapp zweieinhalb Minuten.
Johannes Rydzek
11.49 Uhr: Deutsche Curler nach Niederlage vor dem Aus
Die deutschen Curler haben durch eine bittere Niederlage gegen Tschechien nicht mehr die besten Aussichten auf ein Weiterkommen ins Halbfinale. Nach dem 6:9 gegen Tschechien, das bis dahin kein Spiel gewinnen konnte, ist das Trio aus Füssen gezwungen, die verbleibenden Spiele gegen die Schweiz (heute um 19 Uhr im Livestream auf sportschau.de) und am Donnerstag gegen China (09.05 Uhr im Livestream auf sportschau.de) zu gewinnen.
Besonders gegen die Schweiz wird das eine sehr schwere Aufgabe. Die Eidgenossen haben bislang kein einziges Match bei Olympia verloren. Mit drei Siegen und vier Niederlagen belegt die deutsche Auswahl vom kanadischen Trainer Ryan Sherrard Rang sieben. Das erklärte Ziel ist ein Platz in den Top vier.
In der Schlussphase schlichen sich bei der deutschen Mannschaft grobe Fehler ein. Deutschland verspielte eine 5:2-Führung. Vor allem Muskatewitz schenkte den Tschechen, die ihren ersten Sieg bei Olympia bejubelten, wichtige Punkte. Im siebten End setzte der Skip einen Stein daneben, das Schlusslicht punktete dreifach und glich zum 5:5 aus. Deutschland ging zwar mit einer Führung in den letzten Durchgang, nach einem weiteren Fauxpas war der Weg zum Sieg Tschechiens aber frei.
11.48 Uhr: Starker Schneefall: Slopestyle-Finale mit Morgan verschoben
Das für den frühen Dienstagnachmittag angesetzte olympische Slopestyle-Finale der Snowboarderinnen, für das sich auch die deutsche Annika Morgan (Garmisch-Partenkirchen) qualifiziert hatte, ist wegen der schlechten Wetterbedingungen in Livigno verschoben worden. Aufgrund des starken Schneefalls war eine entsprechende Präparierung der Piste nicht möglich. Die Verantwortlichen entschieden sich deshalb für eine Verlegung des Wettkampfes, der um 13.00 Uhr hätte starten sollen. Wann das Finale nachgeholt wird, stand zunächst noch nicht fest.
Bereits die Qualifikationsläufe der Frauen wie auch der Männer waren von den Wetterbedingungen in Livigno beeinflusst gewesen. Ursprünglich hätten diese am Montag stattfinden sollen, stattdessen waren sie auf Sonntag vorverlegt worden. Die 24-jährige Morgan hatte sich als Achtplatzierte für das Finale qualifiziert.
Audio: Der Sport Block im BR24 Radio
Marc Muskatewitz (M, Deutschland) spielt den Stein während Felix Messenzehl (l) und Johannes Scheuerl wischen.
10.54 Uhr: NoKo - DSV-Trio mit großen Problemen im Springen
Das deutsche Trio kommt mit der Großschanze in Predazzo einfach nicht so gut zurecht. Bester Deutscher nach dem Springen war Johannes Rydzek mit Rang 15. Er hat somit schon 1:23 Minuten Rückstand auf den Führenden. Da einige starke Läufer vorn mit dabei sind, wird es mehr als schwierig, noch in den Medaillenkampf einzugreifen. Julian Schmid ist nur einen Platz hinter ihm und geht später mit einem Rückstand von 1:35 Minuten in die Loipe. Vinzenz Geiger belegt nach dem Springen mit 1:43 Minuten Rückstand den 18. Platz.
Johannes Lamparter (AUT) konnte sich eine hervorragende Ausgangslage sichern. Er geht als Zweiter in die Loipe, nur acht Sekunden hinter dem Japaner Ryota Yamamoto, in die Loipe. Lamparter und die Norweger Andreas Skoglund (Platz 3, 16 Sekunden) und Jens Lurås Oftebro (Platz 5, 22 Sekunden) gehören nun zu den Topfavoriten auf die Medaillenränge.
9.55 Uhr: Preuß wechselt überraschend Position in der Staffel
Aufstellungs-Änderung in der olympischen Frauen-Staffel. Franziska Preuß übernimmt etwas überraschend eine neue Rolle. Die Biathlon-Gesamtweltcupsiegerin, die bislang bei den Winterspielen in Antholz immer wieder große Probleme beim letzten Schießen hatte, geht im Rennen über die 4x6 Kilometer am Mittwoch (14.45 Uhr/ARD) bereits als zweite Athletin an den Start. Zuletzt war Preuß in den Staffeln stets die deutsche Schlussläuferin, so auch beim Gewinn von Bronze im Mixed. Neben Preuß bilden Julia Tannheimer, Janina Hettich-Walz und Vanessa Voigt das Aufgebot des Deutschen Skiverbandes (DSV).
08.45 Uhr: "Verlorenes Gold" - Nolte trauert verpasster Chance hinterher
Laura Nolte war kaum zu trösten. Nach dem Hundertstel-Krimi ohne Happy End standen der deutschen Bob-Piloten auch zwei Stunden nach dem bitter verpassten Olympiasieg Tränen in den Augen. "Nachdem Gold jetzt zum Greifen nah war und ich wirklich drei super Läufe davor hingelegt habe, wollte ich es jetzt halt auch durchziehen. Deswegen fühlt es sich jetzt erst mal wie verlorenes Gold an", sagte Nolte.
0,04 Sekunden fehlten im Monobob am Ende auf die 41 Jahre alte US-Amerikanerin Elana Meyers Taylor, die sich zur ältesten Bob-Olympiasiegerin der Geschichte krönte. Für Nolte, die im Cortina Sliding Centre nach jedem der ersten drei Läufe geführt hatte, blieb die Silbermedaille. "Ich werde bestimmt mit ein bisschen Abstand darüber zufrieden sein können", sagte die 27-Jährige.
08.33 Uhr: Vor Deutschland-Duell: Frankreich suspendiert Crinon
Vor dem Olympia-Duell mit Deutschland hat Frankreich seinen Eishockey-Nationalspieler Pierre Crinon nach einer Schlägerei im Spiel gegen Kanada suspendiert. "Das provozierende Verhalten von Pierre Crinon beim Verlassen des Eises, obwohl er gerade wegen einer Schlägerei des Spiels verwiesen worden war, stellt einen eindeutigen Verstoß gegen den olympischen Geist dar und schadet zudem den Werten unseres Sports", teilte der französische Verband FFHG mit.
Aus diesem Grund "wurde in voller Übereinstimmung mit dem französischen Nationalen Olympischen Komitee die Entscheidung getroffen, ihn für die nächste(n) Partie(n) des olympischen Turniers nicht zuzulassen", hieß es in dem Statement weiter. Der Verteidiger Crinon hatte sich bei der 2:10-Klatsche am Sonntag mit dem Kanadier Thomas Wilson geprügelt. Die Schiedsrichter mussten energisch eingreifen, um die beiden Spieler zu trennen.
Im Play-off-Duell am Dienstagmittag (12.10 Uhr) geht es für die in der Vorrunde punktlosen Franzosen wie für die deutsche Auswahl um Superstar Leon Draisaitl in der Milano Santagiulia Ice Hockey Arena um den Einzug ins olympische Viertelfinale.
08.00 Uhr: Skispringen - Hüttel "richtig, richtig sauer"
DSV-Sportdirektor Horst Hüttel hat nach dem Abbruch des olympischen Super-Team-Wettbewerbs deutliche Kritik am Skiweltverband FIS geübt. "Ich bin richtig, richtig sauer. Alle Wetter-Apps haben angezeigt, dass nach zehn Minuten der Schneefall aufhört. Diese Wetter-App muss auch die FIS haben. Ich verstehe nicht, dass man nicht eine gewisse professionelle Besonnenheit hat, um diese zehn Minuten noch abzuwarten", sagte Hüttel.
Der Wettkampf von der Großschanze war abgebrochen worden, weil heftiger Schneefall die Anlaufspur verlangsamt hatte und ein fairer Wettkampf zu diesem Zeitpunkt nicht möglich war. Sandro Pertile verteidigte die Entscheidung. "Wir haben versucht, die Spur zu reinigen, aber wir haben sofort festgestellt, dass das Tempo in der Spur verloren geht. Der Unterschied war deutlich spürbar", sagte der FIS-Renndirektor bei Eurosport.
Die Olympia-Highlights an Tag elf:
- 09.05 Uhr: Curling Männer Vorrunde, Tschechien - Deutschland
- 10.00 Uhr: Nordische Kombination Männer Einzel Gundersen Großschanze
- 10.45 Uhr: Ski Freestyle Aerials Frauen Qualifikation
- 12.10 Uhr: Eishockey Männer Zwischenrunde, Deutschland - Frankreich
- 13.00 Uhr: Snowboard Slopestyle Frauen Finale
- 13.30 Uhr: Ski Freestyle Aerials Männer Qualifikation
- 13.45 Uhr: Nordische Kombination Männer Einzel Gundersen Langlauf
- 14.30 Uhr: Biathlon 4x7,5km-Staffel Männer
- 14.30 Uhr: Eisschnelllauf Mannschaftsverfolgung Männer und Frauen
- 18:45 Uhr: Eiskunstlauf Frauen Einzel Kurzprogramm
- 19.00 Uhr: Zweierbob Männer Lauf drei und vier
- 19.05 Uhr: Curling Männer Vorrunde, Deutschland - Schweiz
- 19.30 Uhr: Ski Freestyle Big Air Männer Finale










