Nach dem torlosen Unentschieden zu Hause gegen Wehen Wiesbaden hatte der TSV 1860 München gegen den MSV Duisburg in der 3. Liga wieder die Chance, einem direkten Konkurrenten um den Aufstieg die Punkte zu rauben. Nach einer torlosen ersten Hälfte zeigten beide Mannschaften, worum es geht, und dank einer beherzten Zweikampfführung und lautstarker Fans konnte der MSV Duisburg mit 2:1 gewinnen.
1860 kontrolliert die 1. Hälfte
Es war nicht das große Spektakel in der ersten Hälfte. Es fehlte auf beiden Seiten nicht an Kampf, aber dafür an Torchancen. Die Zebras wirkten, als würde ihnen die 1:5-Niederlage gegen Hansa Rostock aus der Vorwoche noch etwas in den Gliedern stecken. Die Löwen hingegen traten konzentriert auf und ließen kaum Gefahr zu.
Für das Highlight in der 1. Halbzeit sorgte Kevin Volland in der 35. Minute. Der Stürmer erwischte einen zweiten Ball und zog platziert aus der Distanz ab. Der Ball landete am Innenpfosten, prallte allerdings ins Feld statt ins Tor ab.
Das Tempo steigt
In Halbzeit zwei zeigten sowohl Duisburg als auch 1860 deutlich mehr nach vorne, schließlich brauchen beide Teams drei Punkte, um an den Aufstiegsplätzen zu kratzen. Nach einer gespielten Stunde brachte Conor Noß eine Ecke gefährlich vors Tor: Im unübersichtlichen Strafraum hatte Duisburgs Joshua Bitter den besten Riecher und haute den Ball unter die Latte zur 1:0-Führung.
Die Antwort ließ keine zehn Minuten auf sich warten: Sigurd Haugen setzte sich im Sechzehner gegen Ben Schlicke durch, Aljaz Casar wollte übernehmen, doch traf den 1860-Stürmer klar am Fuß. Den fälligen Elfmeter verwandelte Thore Jacobsen zum 1:1.
Später Siegtreffer für Duisburg
Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit den besseren Chancen für das von ihren Fans nach vorne getriebene Heimteam. Gerade als sich in der 90. Minute das ganze Stadion erhoben hatte, brachte Thilo Töpken die Duisburger zum Ausrasten: Nach einer Ecke kam Jesse Tugbenyo an den Ball, dessen Abschluss den Pfosten traf. Der Abpraller fiel Töpken vor die Füße, der zum 2:1 traf.
In der Nachspielzeit holte sich Jacobsen noch Gelb-Rot ab. Es ist die erste Niederlage seit Februar gegen VfB Stuttgart II. Durch die Pleite haben die Löwen nun fünf Punkte Rückstand auf den MSV auf Platz drei.
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