(Symbolbild). Ein Mann fährt mit einem E-Bike der Marke "Cube" über die Hackerbrücke in München.
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(Symbolbild) Der Fahrrad-Hersteller Cube aus Waldershof im Landkreis Tirschenreuth hat erneut einen Produktrückruf gestartet.
Bildrechte: picture alliance/dpa | Leonie Asendorpf
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(Symbolbild) Der Fahrrad-Hersteller Cube aus Waldershof im Landkreis Tirschenreuth hat erneut einen Produktrückruf gestartet.

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Unfall- und Sturzgefahr: Rückruf bei E-Bikes von Cube

Unfall- und Sturzgefahr: Rückruf bei E-Bikes von Cube

Wer ein neues E-Bike des Oberpfälzer Herstellers Cube zuhause hat, sollte aufpassen: Bei bestimmten Modellen des Jahres 2026 könnte das Pedalgewinde brechen, es besteht erhöhte Unfall- und Sturzgefahr. Die Firma hat nun eine Rückrufaktion gestartet.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten aus Oberbayern am .

Achtung bei E-Bikes der Firma Cube: Wie das Unternehmen aus Waldershof im Landkreis Tirschenreuth mitteilte, gibt es bei bestimmten Modellen Probleme mit dem Pedalgewinde. Das Bauteil könnte plötzlich brechen, was zu Unfällen und Stürzen und damit auch zu schweren Verletzungen oder Sachschäden führen könnte. Besitzer sollten das E-Bike daher auf keinen Fall mehr benutzen und zurück zum Fachhändler bringen.

Rückruf wegen defekter Carbon-Kurbeln

Laut dem Hersteller hat die laufende Qualitätsüberwachung einen Mangel bei Carbon-Kurbelarmen entdeckt. Konkret kann es bei der Pedalaufnahme zu einem plötzlichen Ausbrechen des Aluminium-Gewindeeinsatzes kommen. Um die Sicherheit zu gewährleisten, müssten nun bei allen Modellen der Charge die Kurbelarme ausgetauscht werden, heißt es.

Zurückgerufen werden demnach die E-Bikes des Modelljahres 2026, die mit sogenannten "ACID Carbon Hybrid Kurbelarmen 2026" ausgestattet und vor dem 08.05.2026 ausgeliefert wurden. Insgesamt soll es sich um 17 verschiedene Produkttypen handeln. Nicht darunter fallen alle Modelle, die ab sofort an den Fachhandel ausgeliefert werden. Eine vollständige Liste aller betroffenen Modelle findet sich auf der Webseite von Cube (externer Link).

Fahrverbot für betroffene Modelle

Wer unsicher ist, kann dort auch anhand der individuellen Rahmennummer prüfen, ob in seinem Fahrrad das defekte Bauteil steckt. Die Rahmennummer befindet sich unter anderem am Tretlager. Sie beginnt mit "WOW", gefolgt von fünf Zahlen und vier Buchstaben.

Hat man eines der vom Rückruf betroffenen E-Bikes zuhause, darf es nicht mehr benutzt werden. Es gilt ein offizielles Fahrverbot, bis der Produktfehler behoben wurde. Kunden sollten sich dafür an den Händler wenden, bei dem sie ihr Fahrrad gekauft haben. Der autorisierte Fachhändler übernimmt dann den Austausch der Kurbel vor Ort. Der Wechsel ist für Besitzer kostenfrei.

Zuletzt immer wieder Rückrufe bei Cube

Für den Oberpfälzer Hersteller ist es nicht der erste Rückruf dieser Art. Erst im vergangenen Herbst war bekanntgeworden, dass es bei einigen Modellen zu Rissbildungen in der Carbongabel gekommen war. Auch daraufhin mussten etliche Fahrräder zurück in die Werkstätten. Zuvor gab es im Sommer 2025 einen Rückruf wegen defekter Kurbelarmschrauben.

Von einem generellen Qualitätsproblem will das Unternehmen auf BR24-Anfrage aber nicht sprechen. Vielmehr handele es sich bei den Rückrufen um "präventiv notwendige Maßnahmen". Die Prüf- und Qualitätsprozesse sollen laufend überprüft und konsequent weiterentwickelt werden, um "die Sicherheit unserer Produkte bestmöglich sicherzustellen", so Cube.

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