Mann steht unter der Dusche
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Hitze und Schweiß: Wie viel Duschen ist noch gesund? (ab Minute 16:46)
Bildrechte: picture alliance / CHROMORANGE | Michael Bihlmayer
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Hitze und Schweiß: Wie viel Duschen ist noch gesund? (ab Minute 16:46)

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Hitze und Schweiß: Wie oft Duschen ist gesund?

Hitze und Schweiß: Wie oft Duschen ist gesund?

30 Grad, klebrige Haut, Schweißbäche, die den Rücken runterrinnen: Im Sommer ist eine Dusche verlockender – und nötiger – denn je. Aber ist mehrfach Duschen am Tag noch gesund? Und wann wird aus Frische Stress für die Haut?

Über dieses Thema berichtet: aktiv und gesund am .

Die Hitze ist für viele Menschen schon schlimm genug, aber wenn dann auch noch der Schweiß in Strömen fließt, wird es so richtig unangenehm. Selbst ohne körperliche Anstrengung fühlt man sich klebrig und verschwitzt. Am liebsten möchte man mehrmals am Tag unter die Brause, allein, um sich zwischendurch etwas abzukühlen. Aber schadet mehrfaches Duschen der Haut?

Wie oft ist Duschen bei starkem Schwitzen sinnvoll?

Schwitzen ist erst einmal nichts Schlechtes - im Gegenteil: Der Körper kühlt sich dadurch ab. Frischer Schweiß riecht auch nicht. Der typische, unangenehme Körpergeruch entsteht erst, wenn Bakterien auf der Haut Bestandteile des Schweißes zersetzen. Spätestens dann besteht Handlungsbedarf – sprich: Es wird Zeit für eine Dusche.

Was ist bei häufigem Duschen wichtig?

Wer stark schwitzt, kann sich durchaus öfter kurz abduschen. Wichtiger als die reine Anzahl der Duschen ist nämlich, wie man duscht. Wer sich jedes Mal lange und gründlich von Kopf bis Fuß einseift, tut trockener oder empfindlicher Haut keinen Gefallen. Schonender ist es, kurz zu duschen, etwa fünf bis zehn Minuten, und dabei nicht jedes Mal den ganzen Körper einzuschäumen.

Denn Duschgel oder Seife braucht es nicht überall. Die American Academy of Dermatology (externer Link) empfiehlt, Reinigungsprodukte nur partiell zu verwenden - vor allem dort, wo die Haut verschmutzt ist oder wo sich Schweiß und Geruch sammeln. Dazu gehören zum Beispiel die Achseln, die Füße oder der Leistenbereich.

Viel Seife bedeutet dabei nicht automatisch mehr Sauberkeit. Im Gegenteil: Gerade empfindliche oder trockene Haut kann auf aggressive oder stark parfümierte Produkte gereizt reagieren. Das Bundesgesundheitsportal (externer Link) rät bei trockener Haut deshalb zu milden, nichtalkalischen Reinigungsprodukten.

Wann wird häufiges Duschen zum Problem?

Ein Warnsignal ist die Haut selbst: Wenn sie nach dem Duschen spannt, juckt, schuppt oder gerötet ist, kann die Reinigung zu viel sein. Dann sollte die Routine angepasst werden. Bei trockener Haut kann eine Feuchtigkeitspflege direkt nach dem Duschen helfen.

Ist Duschen bei Hitze eine Möglichkeit, sich abzukühlen?

Bei großer Hitze kann eine zusätzliche Dusche nicht nur Schweiß und Körpergeruch entfernen, sondern auch für Erfrischung sorgen. Eine zusätzliche Dusche ist eine Möglichkeit, den Körper abzukühlen, sagt das Bundesgesundheitsportal (externer Link). Das Bayerische Gesundheitsministerium (externer Link) empfiehlt außerdem kühle Fußbäder, feuchte Tücher und kaltes Wasser über Hände und Unterarme. Wichtig sind zudem ausreichend Flüssigkeit, leichte Kleidung und möglichst kühle Räume.

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