Anne-Lena Schug

Anne-Lena Schug

Redaktion Landwirtschaft und Umwelt + BR-Studio Ostbayern

Trimediale Reporterin (Fernsehen, Radio und Online) in der Fachredaktion Landwirtschaft und Umwelt, u.a. für die Sendung Unser Land.

Für das BR-Studio Ostbayern: Berichte über das tagesaktuelle Geschehen vor allem in der Region rund um Regensburg.

In Passau Medien- und Kommunikationswissenschaft studiert. Tauscht im Sommer Mikro gegen Melkzeug und arbeitet als Sennerin auf einer Alm.

Ausgezeichnet mit dem Journalistenpreis "Faire Milch" des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter.

Alle Inhalte von Anne-Lena Schug

27 Beiträge
Ein Landwirt und seine Kälber

Milchkühe: Mehr Tierwohl durch längere "Kälberpausen"

Milchkühe bekommen üblicherweise jedes Jahr ein Kalb. Dass Kühe fast durchgehend trächtig sind, kritisieren Tierschützer. Doch manche Bauern lassen ihren Kühen längere "Kälberpausen".

Kühe angekettet in einem Anbindestall

Ganzjährige Anbindehaltung: Warum sie noch erlaubt ist

Es ist immer noch erlaubt, Kühe ihr Leben lang anzubinden. Sie haben somit nie Auslauf. Über ein Anbindeverbot wird seit Jahrzehnten diskutiert. Warum kommt keines? Und: Werden letztlich Supermärkte und Molkereien für das Anbinde-Aus sorgen?

Ein Mann mit Schutzanzug hält ein Huhn in der Hand.

Genveränderte Hühner gegen Vogelgrippe weitgehend resistent

Tritt in einem Geflügel-Bestand Vogelgrippe auf, müssen alle Tiere getötet werden. Könnten Hühner künftig davor bewahrt werden? Eine neue Studie zeigt: Genveränderte Hühner wären gegen Vogelgrippe weitgehend resistent. Doch es gibt große Hürden.

Rinder mit Hörnern: Ein Bild, das vielen vertraut sein dürfte. Der Trend geht jedoch in eine andere Richtung. Die Hörner werden weggezüchtet. Ob das gut oder schlecht ist, daran scheiden sich die Geister.

Rinder ohne Hörner: Unnatürlich oder mehr Tierwohl?

Viele Rinder in Bayern haben keine Hörner mehr. Diese werden weggezüchtet oder den Tieren werden die Hornknospen schon kurz nach der Geburt verödet. Aber trägt Hornlosigkeit zu mehr Tierwohl bei? Darüber gehen die Meinungen auseinander.

Eine hornlose Fleckviehkuh im Stall.

Darum werden Kühen die Hörner weggezüchtet

Kühe mit Hörnern bergen größere Verletzungsgefahr für Mensch und Tier. Deshalb wollen viele Landwirte lieber hornlose Tiere im Stall – durch frühes Enthornen oder entsprechende Zucht. Wie weit diese Zucht ist und welche Nebenwirkungen sie hat.

Viele Kinder wollen mehr über den Klimawandel wissen - auch wenn er ihnen Angst macht.

Jeder fünfte Jugendliche hat noch nie vom Klimawandel gehört

Laut einer Studie ist jedem fünften Jugendlichen der Begriff Klimawandel fremd. Dabei spielen weder Bildungsgrad noch Schultyp eine Rolle. Dennoch hätten viele Jugendliche Angst vor der globalen Erwärmung, sie wünschen sich mehr Informationen.

Grünes Getreidefeld im Gütenbachtal/ Liesing, Wien (Archiv- und Symbolbild)

Gewinne in der Landwirtschaft steigen - zu früh für Euphorie?

Für deutsche Landwirte war das vergangene Wirtschaftsjahr im Schnitt das erfolgreichste der vergangenen zehn Jahre. Doch Experten warnen: So rosig wird es nicht bleiben. Die wenigen guten Jahre würden nur die vielen schlechten ausgleichen.

Das staatliche Tierhaltungslabel soll auf Fleischverpackungen gedruckt werden, damit Verbraucher erfahren, aus welcher Haltung die Tiere stammen.

Özdemirs Tierhaltungskennzeichnung: Länder auf der Bremse

Was Supermärkte schon lange umsetzen, scheint für manche Agrarminister schwer machbar zu sein: die Kennzeichnung der Tierhaltungsform. Bayerns Agrarministerin Michaela Kaniber kritisiert "enormen Erfüllungsaufwand" und zu kurze Fristen.

Miriam Mehrl von Bayern Genetik hat den Bullen Medeon ersteigert. Daneben steht Züchter Martin Pilz.

Belohnung für Zuchtarbeit: Bulle für 153.000 Euro versteigert

Sie sollen Gesundheit, möglichst keine Hörner, viel Milchleistung und Fleischansatz vererben. Hohe Erwartungen an Zuchtbullen. Einer Landwirtfamilie aus Kallmünz ist es gelungen, so ein "Gesamtpaket" zu züchten und für 153.000 Euro zu versteigern.

Die Hornknospen eines rund 3 Wochen alten Kalbs werden mit einem Brennstab verödet. Es hat zuvor drei Mittel gegen Schmerzen gespritzt bekommen.

Enthornen ohne Schmerz: Örtliche Betäubung soll Pflicht werden

Damit die Verletzungsgefahr später geringer ist, werden bei Kälbern kurz nach der Geburt die Hornknospen verödet. Ein Vorgang, den Landwirte in Zukunft wohl nur noch mit Tierarzt und Lokalanästhesie durchführen dürfen.