Arne Meyer-Fünffinger

Arne Meyer-Fünffinger

Investigativer Reporter BR Recherche/BR Data

Seit Februar 2016 im ARD-Hauptstadtstudio Berlin – für die Investigativeinheit des Bayerischen Rundfunks, BR Recherche/BR Data. Vorher 15 Jahre lang beim Norddeutschen Rundfunk, u.a. als Berlin-Korrespondent sowie wie als Autor im Reporterpool von NDR Info und dem Rechercheverbund von NDR/WDR/SZ. Inhaltliche Schwerpunkte: Daten- und Verbraucherschutz, Korruption im Gesundheitswesen, Innere Sicherheit, Steuer- und Wirtschaftskriminalität. Gebürtig aus Bremen und deswegen selbstverständlich lebenslang Grün-Weiß.

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71 Beiträge
Die Fassade des Firmensitzes von Wirecard im Dunkeln, an der Fassade befestigt das beleuchtete Logo mit dem Firmennamen. Ein globales Netzwerk soll unter anderem Wirecard für massenhaften Kreditkarten-Betrug genutzt haben.

Kreditkartenbetrug: Skandalfirma Wirecard Teil eines Netzwerks?

Ein globales Netzwerk soll unter anderem Wirecard für massenhaften Kreditkarten-Betrug genutzt haben. Mit den Vorwürfen im Wirecard-Prozess haben die mutmaßlichen Betrüger aber nichts zu tun, so die leitende Oberstaatsanwältin aus Koblenz.

Ex-Wirecard-Vorstandschef Markus Braun im Verhandlungssaal.

Wirecard-Prozess – Ende noch dieses Jahr in Sicht

Seit dem 8. Dezember 2022 läuft am Landgericht München der Wirecard-Prozess. Jetzt mehren sich die Zeichen, dass das Verfahren rund um den früheren Wirecard-Vorstandschef Markus Braun noch in diesem Jahr mit einem Urteil zu Ende gehen könnte.

(Symbolbild) Ein Audio-Logo an dem Kühler eines Fahrzeugs.

Diesel-Skandal bei Audi: "Ich bekomme jetzt noch Gänsehaut!"

Im zweiten Audi-Prozess am Landgericht München zum Diesel-Skandal hat die Wirtschaftsstrafkammer den langjährigen Mitarbeiter Henning L. weiter vernommen. Der Zeuge lieferte einen tiefen Einblick in die Unternehmenskultur unter Ex-Chef Winterkorn.

(Symbolbild) Blick auf Berliner Dom, Rotes Rathaus und Fernsehturm

Schampus, Sportwagen, Ski-Resort – Luxus dank illegaler Casinos?

Der hierzulande illegale Sportwettenanbieter Boomerang hat einen prominenten Werbepartner – den AC Mailand. BR-Recherchen zeigen: Boomerang ist Teil eines Netzwerks des Gambling-Konzerns Soft2Bet. Die Spuren führen bis nach Berlin.

Kinder basteln in einer Kita.

Geben und Nehmen – Gambling-Boss inszeniert sich als Wohltäter

Uri Poliavich ist Soft2Bet-Chef und gibt sich als Wohltäter – mit Hilfe einer Stiftung, die jüdische Bildungseinrichtungen finanziell fördert. Möglich machen das mutmaßlich auch Millionen aus den illegalen Glücksspiel-Aktivitäten seines Unternehmens.

Ein Glücksspieler öffnet auf seinem Handy die Internetseite von "Wazamba".

Soft2Bet: Millionengeschäfte mit illegalen Casinos

Glücksspielsucht kann Familien zerstören. Recherchen des Bayerischen Rundfunks gemeinsam mit internationalen Partnern zeigen, wer an rund 120 in Deutschland illegalen Online-Casinos verdient: Eine Glücksspielfirma mit Sitz auf Zypern.

Rednerpult der Linken aufgenommen

Linkspartei-Politiker fordern Konsequenzen für Jugendverband

Nach den BR-Recherchen zur Linksjugend verurteilt die Linkspartei antisemitische und menschenverachtende Positionen. Mehrere Landesvorsitzende fordern Konsequenzen. Auch von außerhalb der Partei kommt Kritik.

Die frühere Wirecard-Zentrale in Aschheim bei München

Ein Zeuge, zwei Skandale – Wirecard und "Operation Chargeback"

"Operation Chargeback" – so der Name eines Ermittlungsverfahrens gegen mehrere mutmaßliche Betrugsnetzwerke. Das Landgericht München hat im Wirecard-Prozess mit der Vernehmung eines Zeugen begonnen, bei dem es Bezüge zu beiden Skandalen gibt.

Der Aschheimer Zahlungsdienstleister kollabierte im Juni 2020.

Der Wirecard-Prozess – eine unendliche Geschichte?

Seit Dezember 2022 läuft am Landgericht München der Wirecard-Prozess, ein Ende ist nicht abzusehen. So will die Verteidigung von Ex-Vorstandschef Markus Braun weitere Zeugen vorladen. Sie reagiert damit auch auf eine BR-Recherche.

(Symbolbild) Nahaufnahme eines Audi-Logos.

Dieselskandal: Langes Verfahren im zweiten Audi-Prozess erwartet

Die Anklage im zweiten Audi-Prozess zum Dieselskandal ist verlesen, jetzt hat die Verteidigung das Wort. Klar ist schon jetzt: Der Prozess am Landgericht München II dürfte länger dauern, als Verfahrensbeteiligte vielleicht gehofft haben.