Georg Bayerle

Georg Bayerle

BR Alpin-Experte

Dr. Georg Bayerle: Seit 1999 beim BR, Spezialist für Berge und Umwelt in Hörfunk, Fernsehen und online: regelmäßig im Rucksackradio, bei Bergauf Bergab, Zwischen Spessart und Karwendel, Schwaben & Altbayern" auf Bayern2 und BR24. Der gebürtige Günzburger stand mit sieben zum ersten Mal auf der Gehrenspitze in den Tannheimer Bergen, wanderte mit Eltern und Großvater viel im Allgäu und den Lechtaler Alpen. In der Sektion Günzburg des Deutschen Alpenvereins wurden die Ziele höher und anspruchsvoller: Skitouren im Winter, Wandern, Klettern und Hochtouren im Sommer.

Bergsport ist für Bayerle nicht einfach nur schöner Sport, sondern auch ökologisch, gesellschaftlich und kulturell zu sehen: Wie wir Menschen mit dem Lebensraum Berg umgehen, ihn verändern, wie alpine Natur durch Eingriffe des Menschen, aber auch durch den Klimawandel verwandelt wird. Für seine Verdienste um die Umwelt bekam Georg Bayerle 2018 die Bayerische Staatsmedaille.

Alle Inhalte von Georg Bayerle

22 Beiträge
Spezialisten bei der Waldinventur sind mit Kletterausrüstung im Steilgelände unterwegs.

Nationalpark Berchtesgaden: Wie geht es dem Bergwald?

Waldbrände und Trockenheit setzen den Wäldern hart zu. Im Nationalpark Berchtesgaden starten alle 15 Jahre Spezialisten zur Waldinventur – und untersuchen, wie der Bergwald auf den Klimawandel reagiert. Was sich dabei abzeichnet.

Historisches Garmisch - die Frühlingsstraße

Hohe Hotelpreise – wie der Bergurlaub trotzdem gelingt

240 Euro für ein Hotelzimmer in Garmisch-Partenkirchen oder Füssen sind zurzeit keine Ausnahme, sondern oft Normalfall. Doch Bergurlaub geht auch günstiger. Was zu beachten ist, damit man sich die Reise in bayerische Alpenorte leisten kann.

2.000 Meter Fels: Blick auf die verschneite und schattige Eiger-Nordwand.

90 Jahre Eiger-Drama: Als die Nordwand zur "Mordwand" wurde

Vor 90 Jahren wollen zwei junge Bayern das von den Nazis überhöhte "letzte Problem der Alpen" lösen: die Eiger-Nordwand. Doch das Wetter kippt und kostet alle das Leben. Besonders tragisch stirbt damals Toni Kurz – wenige Meter vor seinen Rettern.

Wanderer im steilen Felsgelände mit Altschneefeldern.

Alpine Wege: Am Handy leicht, in echt oft gefährlich

Wer oft am Berg ist, kennt das: Plötzlich ist der Weg steiler und schwieriger als gedacht, ein Ausrutschen lebensgefährlich. Jetzt gilt es, genau zu urteilen und richtig zu entscheiden. Gerade diese alpine Kernkompetenz fehlt Berggängern immer öfter.

Einsatz der Bergwacht Grainau: Gletscherspalte am Höllentalferner.

Gefahren am Gletscher: Warum Spaltenstürze zunehmen

Ein Wahnsinnsschmerz im Dunklen: Wer unfreiwillig in eine Gletscherspalte stürzt, vergisst dieses tragische Ereignis nie wieder. Doch die Unfallzahlen steigen und die Gefahr für Spaltenstürze nimmt zu. Wie geht man richtig vor?

Wohnen, Klima, Verkehr: Bündnis fordert frische Ideen für Bayern

Wohnen, Klima, Verkehr: Bündnis fordert frische Ideen für Bayern

Es geht um den Lebensbereich aller in Bayern – das Landesentwicklungsprogramm (LEP) ist die Leitlinie für die Zukunft des Freistaats. Einem breiten Bündnis von Verbänden und Institutionen geht es aber nicht weit genug. Sie fordern neue Impulse.

Symbolbild: Betten in einer Hütte

Kampf gegen Bettwanzen: DAV geht in die Offensive

Bettwanzen – die Plagegeister sind lästig und gehen ins Geld. Und sie werden hauptsächlich von den Gästen selbst auf die Berghütten gebracht. In dieser Saison startet der Deutsche Alpenverein eine Infokampagne, um sie loszuwerden.

Olympiaringe vor winterlichem Bergpanorama

Wie nachhaltig sind die Olympischen Winterspiele 2026 wirklich?

Die Olympischen Winterspiele starten am Freitag in den italienischen Alpen. Es sollten die "nachhaltigsten Spiele aller Zeiten" werden. Wurde dieses Ziel erreicht? BR-Recherchen zeigen: Anspruch und Wirklichkeit klaffen auseinander.

Ein riesiger Felsbrocken versperrt im Schnalstal die Straße.

Forschung sucht Erklärungen für das Bröckeln der Alpen

Blatten, Wimbachgries, Rubihorn: In Größe zwar verschieden, stehen die drei Hangrutsche doch in Verbindung mit dem Klimawandel. Während im Hochgebirge der Permafrost taut, mehren sich die Gefahren in niedrigeren Bergen durch einen anderen Faktor.

Baustelle einer Brücke über die Autobahn bei Feldkirchen

Wenn ausbleibende Sanierungen zur Kostenfalle werden

500 Milliarden Euro will Deutschland in den nächsten zehn Jahren in die Infrastruktur investieren. Viele sind sich einig, dass das bitternötig ist. Vor allem auch für die Verkehrswege. Denn wird Instandhaltung verschleppt, können Kosten explodieren.