Rebecca Ciesielski

Rebecca Ciesielski

Reporterin BR AI + Automation Lab | BR Data

Rebecca Ciesielski ist Reporterin mit Schwerpunkt Algorithmic Accountability Reporting im AI + Automation Lab des Bayerischen Rundfunks. Zusammen mit Kolleg:innen recherchierte sie, wie biometrische Daten Menschen in Afghanistan in Lebensgefahr bringen, KI-Algorithmen die Emotionen von Callcenter-Mitarbeitenden überwachen und Geheimdienst-Mitarbeitende sich mit Standortdaten aus Apps ausspionieren lassen. Ihre Arbeit wurde mit dem Grimme Online Award, dem Journalismuspreis Informatik und dem European Press Prize ausgezeichnet. Bevor sie zum BR kam, studierte sie Informatik, Kommunikationswissenschaft und Kulturanthropologie, volontierte beim ZDF und schrieb als freie Journalistin für den Berliner Tagesspiegel und das Handelsblatt.

Alle Inhalte von Rebecca Ciesielski

14 Beiträge
Spionagesoftware kann offenbar unbemerkt über Online-Werbeanzeigen auf Handys infizieren.

Spionagesoftware über Online-Werbung verbreitet

Eine Firma aus Israel soll mit Online-Werbung Spionagesoftware ausgespielt haben. Das zeigt ein Bericht, der BR und netzpolitik.org vorliegt. Ziele waren mutmaßlich internationale Organisationen, Staaten, Medien und Unternehmen.

ARCHIV - 31.08.2026, Bayern, München: Neu gestaltete Frauenfiguren sitzen auf dem Oktoberfestgelände über dem Eingang am Teufelsrad. Das Traditionsgeschäft hat, nach entsprechenden Hinweisen einer städtischen Gleichstellungsstelle, die Frauenfiguren über dem Eingang neu gestaltet und züchtiger angezogen. (zu dpa: ««Teufelsrad» umgestaltet - Debatte um Wiesn-Figur mit Schuh») Foto: Sven Hoppe/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Teufelsrad-Videos steigern Reichweite von Desinformation

Vom Blick unters Dirndl zu Kriegs-Content mit Drohnen und Kampfschiffen: Clips vom Teufelsrad werden nach BR-Recherchen dazu genutzt, Desinformations-Kanäle groß zu machen – vermutlich aus kommerziellem Interesse.

(Symbobild) Frauen sitzen auf dem Teufelsrad und werden dabei mit Smartphones gefilmt.

Teufelsrad-Clips: Schützt der Upskirting-Paragraf Frauen nicht?

Auf Social-Media-Plattformen kursieren tausende Videos des Teufelsrads, viele davon setzen Frauen in einen sexualisierten Kontext. Erfolgreich juristisch vorgehen können Betroffene nur schwer, denn der Upskirting-Paragraf greift in der Regel nicht.

Aus dem Teufelsrad landeten in den vergangenen Jahren tausende Videos im Internet.

Oktoberfest: Wer hinter voyeuristischen Teufelsrad-Videos steckt

Wiesn-Clips als Ware: BR-Recherchen zeigen erstmals, wer hinter vermeintlich anonymen Accounts steht, die Tausende Teufelsrad-Videos produzieren, verbreiten und verkaufen.

Blick auf das Maximilianeum von der Maximiliansbrücke aus.

Nutzt Bayerns Polizei Handy-Daten? Opposition fordert Aufklärung

Nutzt auch das bayerische LKA Standortdaten aus Smartphone-Apps? Auf BR-Anfrage will sich die Behörde dazu nicht äußern. Die Opposition kritisiert die fehlende Transparenz der Sicherheitsbehörden – und fordert Aufklärung von der Staatsregierung.

(Symbolbild) Ein junger Mann läuft über einen Zebrastreifen und schaut dabei aufs Handy.

Polizei verwendet Standortdaten aus Smartphone-Apps

Auf Anfrage von BR und netzpolitik.org bestätigen Polizeibehörden in zwei Bundesländern, Dienste von Datenhändlern genutzt zu haben – offenbar rechtswidrig. Das LKA Bayern lässt offen, ob es solche Methoden einsetzt.

In den Daten, die dem Rechercheteam vorliegen, stecken Bewegungsmuster, in denen die Journalistin Basma Mostafa ihren Alltag wiedererkennt.

Ob Schulbusroute oder Kriegsgebiete: Standortdaten zum Verkauf

Eine Teenagerin aus Oberbayern, eine Dissidentin, Soldaten im Krieg: BR-Recherchen zeigen, wie viele gängige Apps Menschen ins Visier von Stalkern, Kriminellen und Geheimdiensten bringen können.

Wer am Handy spielt oder das Wetter checkt, dessen Daten könnten bei Datenhändlern landen.

Sicherheitsbehörden: Möglicher Datenkauf in der Grauzone

Kaufen deutsche Sicherheitsbehörden bei Datenhändlern? Ein Gutachten des Bundestags deutet darauf hin, die Bundesregierung schließt es nicht aus. Experten halten solche Käufe für rechtswidrig.

Flaggen vor dem Gebäude der EU-Kommission in Brüssel

Verkauf von Standortdaten: Spionagerisiko für EU-Personal

BR und netzpolitik.org liegen Bewegungsdaten von Millionen EU-Bürgern vor, die im Internet gehandelt werden. Selbst hochrangiges Personal von EU-Institutionen lässt sich damit ausspähen. Die EU-Kommission spricht von "beunruhigenden Recherchen".

Hände am Laptop

Prorussische Hacker bekennen sich zu Angriffen auf Behörden

Der Cyber-Angriff, der vor der Münchner Sicherheitskonferenz Webseiten von Behörden in Bayern lahmlegte, war größer als bisher bekannt. Offenbar steckt ein prorussisches Hackerkollektiv dahinter, das auf Telegram um Unterstützung wirbt.