Ursula Klement

Ursula Klement

Landwirtschaft und Umwelt

    Alle Inhalte von Ursula Klement

    29 Beiträge
    Nilgans mit Familie an einem See in Bayern

    Invasive Art: Eignen sich Nilgänse als Martinsgans?

    Nilgänse zählen in der EU zu den invasiven Tierarten. In Bayern darf man die Vögel mit dem dunklen Fleck um die Augen das ganze Jahr über jagen. Doch wohin mit den toten Vögeln? Könnte man sie als Martins- oder Weihnachtsgans braten?

    Bei Madame-Butterzart handelt es sich um besonders fettmarmoriertes Fleisch von alten Milchkühen, das mit internationalem Spitzen-Rindfleisch konkurrieren kann.

    Was für Feinschmecker: Alte Milchkühe aus der Region

    In Spanien und Frankreich gilt es als Delikatesse, hierzulande wird es bislang kaum geschätzt: Marmoriertes Fleisch von fetten, alten Kühen. Das könnte sich aber bald ändern. Den Anfang macht "Madame Butterzart" aus dem Allgäu.

    Eine Fleckvieh- und eine schwarzbunte Kuh stehen an einer jungen Hecke.

    Hecken und Bäume mal anders genutzt: Laub als Superfood für Kühe

    Laub von Hecken und Bäumen ist so wertvoll wie bestes Wiesenheu. So eine Info aus alten Lehrbüchern – mit Zukunftspotential: Denn Hecken und Bäume bringen Viehhaltern im Klimawandel mehr als gedacht. Ein Biobetrieb in Schwaben probiert es aus.

    Ein Gebäude mit einer Holzfassade. Die Bretter sind senkrecht angeordnet. Sie sind nicht nur holzfarben, sondern zum Teil auch grün, gelb, braun, weiß und haben eine unterschiedliche Struktur

    Neue Ideen im Bau: Fassade aus Holzabfall

    Ist aus Abfall, sieht aber nicht so aus: In Kempten gibt es nun eine Holzfassade vom Wertstoffhof – ein Pilotprojekt. "Zirkuläres Bauen" kommt noch selten zur Anwendung. Demnächst könnte sogar das Zeltdach der Olympiaanlage wiederverwendet werden.

    Erntehelferin zupft einzelne Kohldistel-Samenstände mit der Hand von der Pflanze und wirft sie in den Papiersack

    Wildblumen anbauen – Landwirtschaft mal ganz anders

    Sie sind nur an die Natur angepasst und kein Züchter hat sie je optimiert. Deswegen bringt der Anbau von Wildblumen viele Herausforderungen mit sich. Deren Saatgut braucht man für Ausgleichsflächen und Blühwiesen.

    Eine Gruppe Männer steht vor der Stromtrasse, die sich wie eine Schneise durch die Landschaft zieht.

    Stromtrasse Südostlink: Bauern sorgen sich um Bodenschäden

    Pfusch am Bau – das gibt’s auch auf dem Acker. Diesen Eindruck bekommt man zumindest beim Blick auf manche Felder, auf denen die Stromtrasse Südostlink frisch verlegt worden ist. Betroffen sind zum Beispiel Landwirte aus Schwandorf.

    (Symbolbild) Grüner Traktor mit orange-farbener Feldspritze fährt über ein Getreidefeld

    Pflanzenschutz mit weniger Spritzmittel- so könnte es gehen

    Pflanzenschutzmittel sparen, um besser für die Zukunft gerüstet zu sein. Das ist das Ziel eines staatlichen Praxisversuchs mit zehn Landwirten, verteilt über ganz Bayern. Die ersten Ergebnisse sind vielversprechend.

    Ein Einkaufswagen von oben mit Lebensmitteln aus konventionellem und ökologischem Anbau.

    Starkes Wachstum bei Bio – aber nicht bei den Anbauflächen

    Der Umsatz mit Biolebensmitteln ist im vergangenen Jahr um rund zehn Prozent gestiegen. Eine Überraschung, auch für Fachleute. Die Sache hat allerdings einen Schönheitsfehler: Es gibt nicht genug einheimische Bioprodukte für die wachsende Nachfrage.

    Mann steht auf einem Feld mit hohem Gras und einer Infotafel.

    Klimaschutz im Moor: Kein Interesse an Wiedervernässung

    Niemand macht mit: Bis Ende Oktober hat sich noch kein Landwirt gemeldet, der eine Moorfläche in Bayern wiedervernässen lassen will. Dabei gibt es das Programm schon seit zwei Jahren und die Förderprämien gelten als attraktiv.

    Zwei Frauen in Arbeitskleidung stecken ein dünnes blaues Rohr in das dicke Rohr der Messstelle. Dahinter ihr Dienstauto.

    Nitrat im Grundwasser: Steigende Belastung in Bayern

    Nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts sind die Dünge-Einschränkungen in nitratbelasteten Gebieten aufgehoben. Aktuelle Messwerte zeigen aber: Die Nitratbelastung im Grundwasser ist in immer mehr Gebieten zu hoch. Vor allem in Mittelfranken.