Bei einem mutmaßlich verbotenen Autorennen hat ein betrunkener Mann in Rieden im Landkreis Amberg-Sulzbach einen Unfall verursacht, bei dem insgesamt acht Menschen verletzt wurden. Der 47-jährige Deutsche hatte laut Polizei fast zwei Promille Alkohol im Blut.
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Imponiergehabe mündet in gefährliche Raserei
Der Unfallverursacher war laut Polizei auf dem Schotterparkplatz eines Campingplatzes zunächst sogenannte Donuts gefahren. Dabei handelt es sich um kreisförmige Fahrmanöver mit durchdrehenden Rädern und 360-Grad-Drehungen. Danach habe der Mann mit seinem Auto den Campingplatz mit hoher Geschwindigkeit verlassen und sei in Richtung Ortsmitte gefahren.
War es ein illegales Rennen?
Dabei habe der 47-Jährige nach bisherigen Erkenntnissen versucht, ein vorausfahrendes Auto links zu überholen, wobei er mit voller Wucht auf dieses aufgefahren sei. Durch den starken Aufprall sei sein Auto gegen einen Grundstückszaun geschleudert worden und habe diesen beschädigt.
Bei dem Unfall befanden sich vier Mitfahrer im Wagen des Verursachers. Im vorausfahrenden Auto saßen drei Menschen. Alle Beteiligten seien den Angaben zufolge leicht verletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht worden.
Acht Verletzte und einiges an Sachschaden
Das Fahrzeug des Unfallverursachers wurde beschlagnahmt und abgeschleppt. Den Führerschein des Mannes zogen die Beamten ebenfalls ein. Zusätzlich musste er eine Blutprobe abgeben. Der Gesamtschaden beläuft sich auf circa 25.000 Euro.
Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft wird derzeit von einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen ausgegangen. Die Ermittlungen dauern an.
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