So genannte Buchdrucker, eine Käferart aus der Familie der Fichtenborkenkäfer, sitzen auf der Rinde einer Fichte.
So genannte Buchdrucker, eine Käferart aus der Familie der Fichtenborkenkäfer, sitzen auf der Rinde einer Fichte.
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Der Borkenkäfer hat in den Wäldern in den vergangenen Jahren große Schäden angerichtet. Jetzt atmen die Bayerischen Staatsforsten etwas auf.
Bildrechte: dpa-Bildfunk/Andreas Arnold
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Der Borkenkäfer hat in den Wäldern in den vergangenen Jahren große Schäden angerichtet. Jetzt atmen die Bayerischen Staatsforsten etwas auf.

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Bayerische Staatsforsten: Zahl der Borkenkäfer deutlich gesenkt

Bayerische Staatsforsten: Zahl der Borkenkäfer deutlich gesenkt

Der Borkenkäfer hat den Wäldern in Bayern zuletzt enorm zugesetzt. Nun gibt es aber vorsichtigen Grund zur Hoffnung: Die Ausgangspopulation des Schädlings ist laut Bayerischen Staatsforsten stark reduziert. Jetzt bräuchte es noch ausreichend Regen.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio am .

Bayerns Wälder starten gestärkt in die heurige Borkenkäfersaison. Die Ausgangslage sei besser als im gesamten zurückliegenden Jahrzehnt, teilten die Bayerischen Staatsforsten mit. "Wir konnten die Schadholzmengen im Vergleich zu den Vorjahren drastisch reduzieren", erläuterte Vorstand Rudolf Plochmann in Regensburg.

Witterungsbedingungen gut für Kampf gegen Borkenkäfer

Die Staatsforsten hatten in den vergangenen Jahren systematisch versucht, möglichst sämtliche Käferbäume aus dem Wald zu bringen. Durch günstige Witterungsbedingungen und das große Engagement der Beschäftigten habe die Ausgangspopulation an Borkenkäfern deutlich gesenkt werden können, hieß es weiter.

"Das Suchen und Finden in den Herbst- und Wintermonaten ist enorm wichtig, da die Borkenkäfer zu einem großen Teil unter der Rinde der Bäume und nicht im Boden überwintern", schilderte Plochmann. Wenn die Rinde herunterfalle, wanderten die Borkenkäfer in den Boden und seien nicht mehr greifbar.

Waldbesitzer hoffen auf ausreichend Regen

Entscheidend für die bevorstehende Borkenkäfersaison wird den Angaben zufolge aber auch die Entwicklung der Niederschläge werden. "Eine gute Wasserversorgung der Fichten ist das A und O für deren Widerstandskraft gegen die Angriffe von Borkenkäfern." Durch die aktuell kühle Witterung – besonders in den Nächten – habe bisher der erste Schwärmflug der Borkenkäfer noch nicht stattgefunden. Die Käfer werden in der Regel ab ca. 16,5 Grad und einer Tageslichtlänge von 14 Stunden aktiv.

Deutlich weniger Schadholz in den vergangenen Monaten

Die Bayerischen Staatsforsten bewirtschaften auf einer Gesamtfläche von rund 808.000 Hektar den gesamten bayerischen Staatswald. In den Wäldern haben Borkenkäfer in den vergangenen Jahren zum Teil verheerende Schäden angerichtet. In Bayern sind am häufigsten die Borkenkäfer-Arten Buchdrucker und Kupferstecher verbreitet. Wärme und Trockenheit kommen den Schädlingen entgegen.

Zwischen Juli 2025 und Ende März 2026 hatten die Staatsforsten rund 317.000 Festmeter Schadholz registriert. Zum Vergleich: Im selben Zeitraum der Jahre 23/24 waren es noch 1,6 Millionen Festmeter Schadholz gewesen.

Auch andere Schädlinge weniger problematisch

Ein weiterer Grund zur Freude: "Nicht nur bei den Borkenkäferschäden liegen wir bei den niedrigsten Werten seit über zehn Jahren, sondern auch bei den insgesamten Schadzahlen über alle Baumarten und Schadtypen (Insekten-, Windwurf-, Schneebruch-, Trocken- und Pilzschäden)", ergänzten die Staatsforsten.

Mit Informationen von dpa

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