In keinem bayerischen Regierungsbezirk ist die Unzufriedenheit mit dem öffentlichen Nahverkehr so groß wie in Niederbayern: 62 Prozent schätzen dort die Lage negativ und nur 28 Prozent positiv ein, wie der BR24 BayernTrend zur Kommunalwahl ergab. Bayernweit sind 48 Prozent mit dem öffentlichen Nahverkehr unzufrieden und 44 zufrieden. In Mittelfranken und Oberbayern fällt eine knappe Mehrheit (53 bzw. 52 Prozent) ein positives Urteil über den Nahverkehr.
Unterdurchschnittlich ist in Niederbayern mit 46 Prozent auch die Zufriedenheit mit der Integration von Ausländern. Bayernweit liegt der Wert bei 50, am höchsten ist er in Oberbayern mit 52 Prozent.
Hohe Zufriedenheit mit Lebensbedingungen
Höher als in allen anderen Regierungsbezirken ist in Niederbayern die Zufriedenheit mit dem Wohnungs- und Mietmarkt: Bei 42 Prozent fällt das Urteil positiv aus. Im gesamten Freistaat ist dies bei 30 Prozent der Fall, in Oberbayern nur bei 18 Prozent. Den Zustand von Straßen, Brücken und Radwegen bewerten in Niederbayern 53 Prozent als gut (Bayern: 51), die wirtschaftliche Situation wie im gesamten Freistaat 59 Prozent.
BayernTrend: Zufriedenheit Wohnraum
Klarer Spitzenreiter in puncto Zufriedenheit ist Niederbayern mit 69 Prozent bei Schulen und Kitas (Bayern: 58 Prozent) sowie mit 83 Prozent bei Sicherheit und Ordnung (Bayern: 79). Die Lebensbedingungen in ihrer Gemeine oder Stadt insgesamt loben 85 Prozent.
BayernTrend: Zufriedenheit Sicherheit und Ordnung
Stärkstes Zutrauen in CSU
Auf die Frage, welcher Partei, Liste oder Bürgervereinigung die Probleme vor Ort am ehesten löst, nennen in Niederbayern 25 Prozent die CSU. Es folgen die Freien Wähler mit 15 und die AfD mit neun Prozent.
Die SPD wird von vier Prozent genannt, die Grünen von drei und die Linke von einem Prozent. Andere Parteien sowie lokale Listen liegen zusammen bei 13 Prozent. 11 Prozent haben zu keiner Partei oder Liste Zutrauen, weitere 19 Prozent können oder wollen keine nennen.
BayernTrend: Lösungskompetenz
Der BR24 BayernTrend zur Kommunalwahl
Für den BR24 BayernTrend zur Kommunalwahl befragte das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap vom 29. Januar bis 20. Februar 2026 telefonisch und online 521 Kommunalwahlberechtigte in Niederbayern, in ganz Bayern waren es 3.621 Wahlberechtigte. Es handelt sich um eine repräsentative Studie. Veröffentlicht werden die Ergebnisse in Kooperation mit mehreren bayerischen Regionalzeitungen: "Augsburger Allgemeine", "Donaukurier", "Main-Post", "Mittelbayerische", "Münchner Merkur", "Nürnberger Nachrichten", "Passauer Neue Presse", "tz".
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