Wieder einmal ein schnappender Wels? Ein Fisch soll eine 75-jährige Schwimmerin im Guggenberger See nahe Neutraubling im Landkreis Regensburg ins Bein gebissen haben. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass es sich bei dem Fisch um einen Wels handelt.
Die Schwimmerin sei leicht verletzt und am Ufer durch den Rettungsdienst versorgt worden. Eine Behandlung im Krankenhaus sei nicht nötig gewesen.
Warum Welse um diese Jahreszeit aggressiver sein können
In einem Präventionshinweis der Polizei heißt es, dass Welse während der Laichzeit aggressiver auf Schwimmer reagieren können. Dann legten die Tiere in flachen und ruhigen Gewässerabschnitten ihre Eier ab und verteidigten gegebenenfalls ihre Gelege. Laut Landesfischereiverband dauert die Laichzeit bei Welsen von April bis Juli.
"Killer-Waller" wollte Nachwuchs schützen
Vor etwa einem Jahr hatte ein etwa zwei Meter langer Wels für Aufsehen gesorgt, der Badende in einem See in Mittelfranken attackierte und verletzte. Der "Killer-Waller" war wohl laut Fachleuten ein Fisch-Vater, der seinen Nachwuchs schützen wollte. Das Tier wurde wegen Sicherheitsbedenken getötet.
Ein Wels schwimmt über einem steinigen Untergrund unter Wasser
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