Eine Splitterbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Donnerstagnachmittag (03.09.) in Neu-Ulm unschädlich gemacht worden. Das Sprengkommando München hat den 126 Kilogramm schweren Blindgänger im Pfuhler Ried erfolgreich entschärft.
Sperrzone musste erweitert werden
Die Arbeiten konnten allerdings erst später als geplant beginnen, weil die Bombe nah an der Oberfläche lag. Die Sperrzone von ursprünglich 500 Metern um den Fundort musste erweitert werden. Bereits ab 10 Uhr vormittags durfte man die Zone nicht mehr betreten oder befahren. Der Bahnverkehr zwischen Ulm und Augsburg wurde allerdings nicht, wie zuvor angekündigt, unterbrochen.
Die Sprengexperten hatten einen zusätzlichen Splitterschutz in Form eines Containers aufgestellt. Rings um die Bombe sind vor allem Wiesen und landwirtschaftliche Flächen. Die B10 und auch das angrenzende Gewerbegebiet oder Wohnhäuser waren demnach nicht betroffen.
Immer wieder Blindgänger im Pfuhler Ried
Die Stadt hob alle Maßnahmen gegen 16:30 Uhr wieder auf. Im Pfuhler Ried wurden damit in den vergangenen Wochen bereits zum dritten Mal Fliegerbomben entschärft. Sie waren bei Sondierungsarbeiten gefunden worden. Während des Zweiten Weltkriegs gab es dort einen Flugplatz, der von den Amerikanern bombardiert worden war.
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