Blick auf einen Lkw und einen Pkw auf der Autobahn 6 nach einem Brand.
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Unfall auf spiegelglatter Autobahn bei Nürnberg
Bildrechte: dpa-Bildfunk/Jason Tschepljakow
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Brennendes Unfallopfer gefilmt – Polizei ermittelt Verdächtigen

Brennendes Unfallopfer gefilmt – Polizei ermittelt Verdächtigen

Ein Gaffer hat im Januar die Rettung eines Schwerverletzten auf der A6 bei Feucht gefilmt. Später kursiert die verstörende Szene in den sozialen Medien. Nun hat die Polizei einen Verdächtigen ermittelt und die Staatsanwaltschaft eingeschaltet.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten Franken am .

Anfang des Jahres hat ein Video in den sozialen Medien für Empörung gesorgt, das ein brennendes Unfallopfer zeigt. Laut Polizei ist nun die Person identifiziert worden, die das Video aufgenommen hat. Bei dem Verdächtigen handle es sich um einen Lkw-Fahrer aus Südeuropa. 

Polizei ermittelt wegen Gaffer-Video

Bei dem Unfall zwischen einem Lastwagen und zwei Autos Mitte Januar auf spiegelglatter Fahrbahn bei Feucht im Landkreis Nürnberger Land war eine 54-Jährige gestorben. Ersthelfer retteten damals einen Schwerverletzten aus einem brennenden Auto und löschten ihn. Diese Szene filmte damals jemand aus dem Gegenverkehr und teilte das Video in den sozialen Medien. 

Nach einem Bericht der "Nürnberger Nachrichten" konnte die Polizei mit kriminaltechnischen Methoden, Aufnahmen von zwei Kamerateams und Zeugen den Lastwagen und dessen Kennzeichen ermitteln, aus dem das Video aufgenommen worden sein soll. 

Person in hilfloser Lage gefilmt: Staatsanwaltschaft eingeschaltet

Über die Spedition habe man die Identität des Fahrers feststellen können, erläuterte Fries. Die polizeilichen Ermittlungen seien nun abgeschlossen und das Verfahren an die Staatsanwaltschaft abgegeben worden. Die Ermittler werfen dem Verdächtigen vor, gegen Paragraf 201a Strafgesetzbuch verstoßen zu haben, weil er eine Person in hilfloser Lage gefilmt haben soll. 

Die Polizei habe damals die sozialen Medien informiert, auf deren Portalen das Video hochgeladen worden sei, damit diese es löschen, sagte Markus Fries von der Verkehrsinspektion in Feucht. "Dem sind die auch sofort nachgekommen."

Mit Informationen von dpa.

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