An der Staatsanwaltschaft Landshut gab es am Montagmittag einen größeren Einsatz von Polizei und Rettungskräften. Offenbar ist eine noch nicht bekannte Chemikalie im Gebäude ausgetreten. Der Bürotrakt des Gebäudes wurde teilweise evakuiert.
Gebäude teilweise evakuiert – vier Verletzte
Vier Menschen wurden verletzt. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht, konnten die Klinik aber inzwischen wieder verlassen, hieß es am Montagabend. Inzwischen äußerte sich das Polizeipräsidium Niederbayern zu ersten Ermittlungsergebnissen.
Eingelagerte Gegenstände im Keller waren das Problem
Die Untersuchungen hätten ergeben, dass es zu dem Zwischenfall während der Entsorgung von Gegenständen kam, die von der Staatsanwaltschaft eingezogen worden waren und im Keller gelagert wurden.
Die alarmierten Einsatzkräfte konnten laut Polizei den Gefahrstoff im Gebäude auffangen und diesen in speziellen Behältnissen sicher aus dem Gebäude ins Freie bringen. Der Gefahrstoff werde jetzt fachgerecht untersucht und entsorgt, hieß es.
Keine Gefahr für die Bevölkerung im Umfeld
Für andere Beschäftigte im Gebäude und für die Bevölkerung habe zu keiner Zeit Gefahr bestanden, erklärte Feuerwehr-Pressesprecherin Lisa Schnur. Es waren allein gut 100 Kräfte der Landshuter Feuerwehren im Einsatz, dazu Ärzte, Rettungssanitäter und Polizei. Während des Einsatzes kam es rund um die Einsatzstelle zu Verkehrsbehinderungen.
Die Einsatzkräfte mussten Atemschutzgeräte anlegen, bevor sie in das Gebäude gingen, um die Gefahrstoffe zu bergen.
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