(Symbolbild) "Durchfahrt verboten"-Schilder über der Brennerautobahn-Mautstelle.
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"Durchfahrt verboten"-Schilder über der Brennerautobahn-Mautstelle. In Oberbayern bereiten sich unterdessen Anwohner auf die Blockade vor.
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"Durchfahrt verboten"-Schilder über der Brennerautobahn-Mautstelle. In Oberbayern bereiten sich unterdessen Anwohner auf die Blockade vor.

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Ein Tag vor der Brenner-Sperrung: Das war in Bayern los

Ein Tag vor der Brenner-Sperrung: Das war in Bayern los

Im bayerisch-österreichischen Grenzgebiet herrschte am Freitagmorgen lebhafter Verkehr. Viele Reisende haben sich auf die morgige Brenner-Sperrung vorbereitet und sind früher losgefahren. Am Brenner gibt es kleine Staus, aber der Verkehr fließt noch.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten aus Oberbayern am .

Ein guter Teil der Menschen auf der Inntalautobahn hat sich darauf eingestellt, dass am Samstag die Brenner-Sperrung beginnt und lange Staus erwartet werden. Viele sind deswegen schon früher Richtung Süden losgefahren. Auch an der Raststätte Inntal-West in Kiefersfelden war vor allem am Freitagmorgen Hochbetrieb, der dann stark abebbte. Wegen einer Blockabfertigung in Tirol stauten sich die LKWs bis zum Inntaldreieck zurück.

Polizei will Autobahn-Abfahrer zurückschicken

Die Beamten des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd haben am Samstag ihren Großeinsatz. Sie wollen den Verkehrsfluss aufrechterhalten. Einzelne Gemeinden wie Brannenburg haben bereits Baken für Durchfahrtsverbote aufgestellt. Wenn Autofahrer nicht nachweisen können, dass sie ein Ziel in den Orten ansteuern, können sie zurückgeschickt werden.

Anwohner in Kiefersfelden und anderen Orten entlang der Autobahnen hoffen, dass die Polizei das Durchfahrtsverbot auch kontrolliert. Die Anwohner auf der bayerischen Seite zeigten viel Verständnis für die Menschen in Tirol. Sie litten unter dem gestiegenen Durchgangsverkehr und gehen deshalb auf die Straße, so die Meinung vieler Menschen in Kiefersfelden. Nach Möglichkeit wollen oberbayerische Anwohner der Inntalautobahn am Protest-Samstag das Auto ebenfalls stehen lassen.

Im Video: Brenner blockiert – was jetzt?

Rotes Kreuz ruft Alarmstufe aus

Das Auto stehen zu lassen empfiehlt auch der ADAC. Wer nach Süden muss und nicht das Risiko von Stunden im Stau eingehen will, wird wohl über die Schweizer Pässe nach Italien müssen, denn auch die Tauernstrecke oder der Reschenpass könnten sehr voll werden.

Ansonsten solle, wer kann, die Bahn nehmen. Laut DB gilt für die Verbindungen nach Italien: Die Züge sind gut ausgelastet, aber es gebe noch Tickets für Kurzentschlossene. Grundsätzlich empfiehlt die Bahn allen Reisenden ohne zuggebundene Fahrkarte einen Blick in die Auslastungsanzeige und die Reservierung eines Sitzplatzes.

Das BRK hat bereits die Alarmstufe ausgerufen, weil es mit vielen Hilfseinsätzen am Blockadesamstag rechnet. Die Kreisverbände in Rosenheim, Traunstein und Miesbach bereiten sich auf verschiedene Szenarien bei massiven Verkehrsproblemen vor. Es geht nicht nur um die Notfallrettung, sondern auch um andere Dienste wie Hausnotruf, Essen auf Rädern und ambulante Pflege – all diese könnten in Schwierigkeiten geraten, wenn sich der Verkehr staut. 

Sperre am Brenner auch in Italien

Wegen einer Demonstration von Anwohnern gegen die Verkehrsbelastung auf der Brennerroute ist der Transitverkehr auf der Brenner-Autobahn an diesem Samstag von 11 bis 19 Uhr lahmgelegt. In dieser Zeit ist der Brennerpass zwischen Österreich und Italien für den Verkehr komplett gesperrt.

Auch Ausweichrouten auf Bundesstraßen und Nebenstrecken sind gesperrt. Auf italienischer Seite wird eine Sperre von 10.30 bis 20 Uhr verhängt. Lastwagen können schon einige Stunden vorher nicht mehr fahren. Die Behörden rufen dazu auf, Tirol am Samstag großräumig zu umfahren.

Mit Informationen von dpa

Im Video: Mobilitätsexperte Stefan Tischler zum Verkehr am Brenner

Verkehrswissenschaftler Stephan Tischler zu Verkehr am Brenner
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Verkehrswissenschaftler Stephan Tischler zu Verkehr am Brenner

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