Archivbild: Einkaufswagen-Produktion bei Wanzl
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Der Hersteller von Einkaufswagen, Wanzl, baut in seinen deutschen Werken 650 Stellen ab.
Bildrechte: picture-alliance / dpa | Jens Wolf
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Der Hersteller von Einkaufswagen, Wanzl, baut in seinen deutschen Werken 650 Stellen ab.

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Einkaufswagen-Hersteller Wanzl baut 650 Stellen ab

Einkaufswagen-Hersteller Wanzl baut 650 Stellen ab

Nach monatelangen Verhandlungen zwischen Arbeitnehmervertretern und der Unternehmensführung von Wanzl herrscht nun Gewissheit. 650 Stellen fallen weg. Auf betriebsbedingte Kündigungen will Wanzl verzichten, kann sie aber auch nicht ausschließen.

Über dieses Thema berichtet: BAYERN 3-Nachrichten am .

Der Hersteller von Einkaufswagen, Wanzl, baut in seinen deutschen Werken 650 Stellen ab. Das hat ein Pressesprecher des Unternehmens auf BR-Anfrage bestätigt, die "Augsburger Allgemeine" [externer Link, möglicherweise Bezahlinhalt] hatte zuerst darüber berichtet.

Wo Stellen abgebaut werden

Im Dezember vergangenen Jahres war noch von bis zu 900 Stellen die Rede, die an den schwäbischen Standorten in Leipheim und Kirchheim wegfallen könnten. Nach monatelangen Gesprächen mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft IG Metall werden bis zum Jahr 2030 nun rund 520 Stellen in Leipheim im Landkreis Günzburg und 130 Stellen in Kirchheim im Landkreis Unterallgäu gestrichen. Von derzeit rund 2.150 Arbeitsplätzen sollen 1.500 erhalten bleiben.

Zwei Werke in Schwaben ereilt das Aus

"Die Personalanpassungen sollen über natürliche Fluktuation und das Auslaufen befristeter Verträge, reguläre Renteneintritte und Altersteilzeit sowie Versetzungen zwischen den Werken umgesetzt werden. Betriebsbedingte Kündigungen lassen sich nicht ausschließen, auch wenn das Unternehmen hierauf so weit wie möglich verzichten will", sagt Peter Allaart, CEO der Wanzl Gruppe. Zwei der bislang vier Werke in Schwaben werden geschlossen.

Investitionen nötig

Werk 4 in Leipheim soll ausgebaut werden, dort soll das modernste Einkaufswagenwerk der Welt entstehen. Auch das Werk in Kirchheim soll modernisiert werden. Die Investitionen gehen laut Wanzl in den zweistelligen Millionenbereich. Der internationale Wettbewerbsdruck in der Branche ist hoch, die Standortkosten in Deutschland sollen durch mehr Automatisierung sowie eine bessere Logistik sinken. Die einzelnen Werke werden sich zudem stärker auf bestimmte Produkte spezialisieren.

Mit Informationen von dpa

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