Nach einem Messerangriff in der Mathäser-Einkaufspassage hat die Polizei zwei Verdächtige festgenommen. Wie das Münchner Präsidium heutet berichtet, wurden die beiden Männer im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm gefasst.
Opfer nicht in Lebensgefahr
Am Samstagabend waren rund fünf Personen vor der Einkaufspassage in Streit geraten. Im Verlauf der Auseinandersetzung erlitt ein 26-Jähriger Stichverletzungen am Oberkörper, er musste in einer Klinik sofort operiert werden, Lebensgefahr besteht nicht. Die Münchner Mordkommission übernahm die Ermittlungen.
Die Polizei identifizierte zwei Männer, einen 25-Jährigen aus dem Raum Lindau und einen 30-Jährigen aus dem Landkreis Pfaffenhofen. Zielfahnder konnten ihren Aufenthalt im Raum Pfaffenhofen ermitteln, dort wurden sie gestern Abend festgenommen.
Mutmaßliche Täter sitzen in Untersuchungshaft
Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um Landsleute des verletzten Afghanen. Ob sie sich kannten und was der Auslöser des Messerangriffs war, muss laut Polizei noch ermittelt werden. Das Amtsgericht München habe gegen die 25 und 30 Jahre alten Männer Haftbefehle erlassen, teilten die Ermittler mit. Die mutmaßlichen Täter säßen nun in Untersuchungshaft. Den Beiden wird ein versuchtes Tötungsdelikt vorgeworfen.
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