Die 250-Kilo-Fliegerbombe in Rosenheim, die bei Bauarbeiten der Deutschen Bahn gefunden worden war, ist erfolgreich entschärft worden. Dies teilte die Stadt am Abend mit.
Für die Entschärfung mussten 1.500 Anwohner in einem Bereich von 500 Metern um den Fundort evakuiert werden. Sie können nach der Entschärfung in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren. Straßen und Bahntrasse werden wieder für den Verkehr freigegeben. Eine Entwarnung über die Warn-Apps wird ebenfalls in die Wege geleitet. Am Dienstagmittag war die Bombe bei Bauarbeiten auf der Bahntrasse in der Nähe des "Bauern in der Au" (Happinger-Au-Straße) entdeckt worden.
Evakuierung und Sperrungen wegen Bombenentschärfung
Für die Entschärfung musste ein Bereich von 500 Metern um den Fundort bis spätestens 17 Uhr evakuiert werden. Sie sollten schnell ihre Häuser und Wohnungen verlassen und auch ihre Nachbarn informieren. Die Stadt warnte über Apps und setzte Lautsprecherwagen ein. In der Happinger Grundschule wurde ein Treffpunkt eingerichtet, wo sich die Menschen in der Zwischenzeit aufhalten können. Während der Entschärfung waren umliegende Straßen und die Bahntrasse gesperrt. In der Zeit musste mit Behinderungen im Straßenverkehr und mit Verspätungen im Zugverkehr gerechnet werden.
In der Vergangenheit waren bei Bauarbeiten in der Region schon öfter Fliegerbomben aufgetaucht. Im November 2022 wurde in Rohrdorf ebenfalls eine 250-Kilo-Bombe erfolgreich entschärft. Ein paar Monate zuvor, im August 2022, wurde bei Bauarbeiten in Rosenheim eine kleinere Bombe gefunden, für die 1.400 Menschen evakuiert werden mussten.
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