Zwei Elfjährige wollten am Mittwochabend in Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach zur Abkühlung von einem Brückengeländer in die Wörnitz springen. Kurz darauf landeten die beiden Kinder dann aber unfreiwillig im Wasser: Laut Polizei sollen sie von einer Passantin geschubst worden sein. Die beiden Jungen verletzten sich bei dem Sturz.
Vor dem Sprung ins Wasser vom Geländer gestoßen
Wie die Polizei mitteilt, waren die beiden Freunde am Mittwochabend in Dinkelsbühl zum sogenannten Wörnitzsteg gegangen. Ihr Ziel: ein Sprung in den Fluss zur Abkühlung an dem heißen Sommertag. Die beiden stiegen auf das Geländer. Doch bevor sie losspringen konnten, lief eine Passantin über die Brücke und stieß die beiden nach Polizeiangaben "unvermittelt" vom Geländer.
Schmerzen an Wirbelsäule und Schürfwunden an Hüfte
Bevor die beiden im Fluss landeten, prallten sie gegen das Geländer. Einer der beiden hatte nach dem Sturz Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule. Sein Freund schlug mit dem Bauch sowie der rechten Hüfte auf dem Geländer auf. Er zog sich Schürfwunden zu.
Unbekannte Frau flüchtet, Polizei sucht Zeugen
Nach dem Schubser vom Brückengeländer kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den beiden Kindern und der Frau. Danach entfernte sich die Unbekannte vom Wörnitzsteg, ohne sich weiter um die beiden Kinder zu kümmern. Einer der beiden Elfjährigen konnte jedoch ein Foto von der flüchtenden Frau machen. Die Polizei in Dinkelsbühl fahndet nun nach ihr und sucht Zeugen. "Wir gehen aber nicht davon aus, dass die Frau die Kinder mit Absicht verletzen wollte", sagt ein Polizeisprecher.
Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung
Die Polizei ermittelt trotzdem wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen die Unbekannte. Die Frau hatte ihre dunklen Haare zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden. Sie trug ein gelbes, ärmelloses Top und eine kurze blaue Hose sowie Flip-Flops.
Mit Informationen von dpa.
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