20.05.2026, Bayern, München: Beschäftigte des Bayerischen Rundfunks demonstrieren im Zuge eines Warnstreiks. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der Bayerische Journalistenverband (BJV) haben die Beschäftigten des Bayerischen Rundfunks an allen Standorten zu dem Warnstreik aufgerufen. Die Aktionen sollen die zweite Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten begleiten, die für Freitag geplant ist.
20.05.2026, Bayern, München: Beschäftigte des Bayerischen Rundfunks demonstrieren im Zuge eines Warnstreiks. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der Bayerische Journalistenverband (BJV) haben die Beschäftigten des Bayerischen Rundfunks an allen Standorten zu dem Warnstreik aufgerufen. Die Aktionen sollen die zweite Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten begleiten, die für Freitag geplant ist.
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Die Gewerkschaften Verdi und der Bayerische Journalisten-Verband (BJV) haben beim Bayerischen Rundfunk zum Warnstreik aufgerufen.
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Die Gewerkschaften Verdi und der Bayerische Journalisten-Verband (BJV) haben beim Bayerischen Rundfunk zum Warnstreik aufgerufen.

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Gewerkschaften rufen zu Warnstreik beim Bayerischen Rundfunk auf

Gewerkschaften rufen zu Warnstreik beim Bayerischen Rundfunk auf

Die Gewerkschaften Verdi und der Bayerische Journalisten-Verband (BJV) haben beim Bayerischen Rundfunk zum Warnstreik aufgerufen. Hintergrund ist der Tarifkonflikt in der Rundfunkanstalt.

Über dieses Thema berichtet: Bayern-1-Nachrichten am .

Vor der zweiten Verhandlungsrunde am 22. Mai haben die Gewerkschaften Verdi und der Bayerische Journalisten-Verband (BJV) die Mitarbeitenden des Bayerischen Rundfunks (BR) an allen Standorten zum Warnstreik aufgerufen. Der Streik läuft seit 3.30 Uhr und soll bis Donnerstag um 1.00 Uhr dauern.

Auswirkungen auf das Programm

Der Warnstreik wirkt sich auf mehrere Hörfunk- und Fernsehprogramme aus.

  • Bayern 2 hat am frühen Morgen zwischenzeitlich das Programm von Bayern 1 übernommen und sendet im weiteren Tagesverlauf voraussichtlich mit Einschränkungen, genauso wie BR-Klassik.
  • BR24 Radio übernimmt seit 9 Uhr ebenfalls das Programm von Bayern 1.
  • Die Regionalnachrichten sowie die regionalen Mittagssendungen auf Bayern 1 entfallen. Die stündliche Versorgung mit Hörfunknachrichten ist aktuell gewährleistet.
  • Das Nachmittagsmagazin "Wir in Bayern" (16.15 Uhr) läuft streikbedingt als Wiederholung, danach die "Abendschau" verkürzt und ohne Regionalsplitting.

Positionen der Tarifpartner

Die Gewerkschaften fordern unter anderem eine Tariflaufzeit von zwölf Monaten und eine Gehaltserhöhung von sieben Prozent für Festangestellte (hier mindestens 450 Euro) und "feste Freie" Mitarbeiter, sogenannte 12a-Freie.

Die Vergütungssätze für Auszubildende, Praktikanten, Volontäre, Hospitanten, Trainees und Dual-Studierende sollen ebenfalls um sieben Prozent steigen, mindestens aber um 200 Euro. Weitere Forderungen sind ein Zuschuss zum Deutschlandticket und eine Beschäftigungssicherung und ein Beendigungsverzicht für 12a-Freie.

Das Angebot des Bayerischen Rundfunks

Der Bayerische Rundfunk bietet bislang eine Tariflaufzeit bis Dezember 2028 und eine Tariferhöhung von 4,23 Prozent, gestaffelt in drei Schritten (Juli 2026: 1,23 Prozent, Juni 2027: 1,5 Prozent, April 2028: 1,5 Prozent). Die zweite und dritte Steigerung steht unter dem Vorbehalt, dass zuvor eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags erfolgte. Erfolgt diese nicht, bietet der BR eine Steigerung von jeweils einem Prozent für 2027 und 2028.

BR-Verwaltungsdirektor Albrecht Frenzel hatte nach der ersten Verhandlungsrunde im April gesagt, die finanzielle Situation des BR sei herausfordernd. "Uns ist aber sehr bewusst, was unsere Mitarbeitenden in diesen bewegten Zeiten leisten", betonte Frenzel. "Daher ist es uns wichtig, ein faires und trotzdem verantwortungsvolles Angebot zu machen, das auch Beschäftigung im BR sichert."

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