Das verlorene Hochzeitsgeschenk, das eine 17-Jährige am Samstag in Passau gefunden hatte, ist an seinem Bestimmungsort angekommen: Beim Brautpaar Katja und Sebastian.
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Das verlorene Hochzeitsgeschenk, das eine 17-Jährige am Samstag in Passau gefunden hatte, ist wieder beim Brautpaar angekommen.
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Das verlorene Hochzeitsgeschenk, das eine 17-Jährige am Samstag in Passau gefunden hatte, ist wieder beim Brautpaar angekommen.

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Hochzeitsgeschenk vergessen, überfahren, wiedergefunden

Hochzeitsgeschenk vergessen, überfahren, wiedergefunden

Das verlorene Hochzeitsgeschenk, das eine 17-Jährige am Samstag in Passau gefunden hat, ist beim Brautpaar angekommen. Es hat eine turbulente Reise hinter sich: Es wurde vergessen, überfahren und wiedergefunden. Welche Regeln gelten für Fundsachen?

Über dieses Thema berichtet: Mittags in Niederbayern und Oberpfalz am .

Das verlorene Hochzeitsgeschenk, das eine 17-Jährige am Samstag in Passau gefunden hatte, ist an seinem Bestimmungsort angekommen: beim Brautpaar Katja und Sebastian. Wie der Brautvater, Peter Bühler dem Bayerischen Rundfunk bestätigt, holte das Paar das Paket am Sonntag bei der Polizei in Hauzenberg ab, nachdem es durch die BR24-Berichterstattung darauf aufmerksam geworden war.

Geschenk vergessen und überfahren

Das Geschenk hatte bereits eine turbulente Vorgeschichte. Es war ein hochwertiges Präsent im Wert von fast 1.000 Euro. Am Morgen der Hochzeit wurde es zunächst von der Schenkerin zu Hause vergessen. Ihre Schwester brachte es dann nach Passau. Später legte es dort jemand auf das Autodach, fuhr los und das Paket landete auf der Straße. Dort wurde es sogar noch überfahren, bevor eine 17-jährige Schülerin es in der Nähe des Passauer Bahnhofs fand und bei der Hauzenberger Polizei abgab. So erzählte Peter Bühler die Odyssee des Geschenks im Interview mit dem BR.

Blumen und Finderlohn für die Finderin

Die Finderin bekam nach der Abholung Besuch vom Brautpaar. "Wir waren sehr gerührt", so Peter Bühler. Die Braut brachte einen Blumenstrauß mit, dazu gab es Finderlohn.

Der Fall zeigt: Ehrlichkeit lohnt sich in menschlicher wie finanzieller Hinsicht. Doch wie ist das eigentlich mit dem Finden und dem Finderlohn? Was müssen Finder beachten? Die wichtigsten Fragen und Antworten:

Ab wann gilt etwas als Fundsache?

Im Bürgerlichen Gesetzbuch stehen für Fundsachen und deren Behandlung genaue Regelungen. Offiziell muss etwas, das gefunden wird, dann als Fundsache behandelt werden, wenn es mehr als zehn Euro wert ist.

Was tun, wenn man Geld findet?

Ab zehn Euro ist es Pflicht, den Fund so schnell wie möglich bei der Polizei oder dem Fundbüro anzuzeigen und abzugeben – das gilt auch bei gefundenem Geld.

Wann gibt es Finderlohn?

Auf Finderlohn gibt es einen Rechtsanspruch. Bei einem Wert von bis zu 500 Euro sind es fünf Prozent, auf alles, was darüber hinausgeht, sind es drei Prozent.

Was, wenn sich kein Besitzer meldet?

Meldet sich der Besitzer oder die Besitzerin ein halbes Jahr lang nicht, darf man den Fund als Finder abholen und behalten. Deshalb ist es wichtig, beim Abgeben des Fundes bei der Polizei oder im Fundbüro seine Daten zu hinterlegen.

Dieser Artikel ist erstmals am 21.09.2027 auf BR24 erschienen. Das Thema ist weiterhin aktuell. Daher haben wir diesen Artikel erneut publiziert.

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