Symbolbild | Entwicklungsstörungen bei Kindern sind auf dem Vormarsch: Vor allem Sprache und Motorik sind betroffen.
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Entwicklungsstörungen bei Kindern sind auf dem Vormarsch: Vor allem Sprache und Motorik sind betroffen.
Bildrechte: picture alliance / Westend61 | Zeljko Dangubic
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Immer mehr Entwicklungsstörungen bei bayerischen Kindern

Immer mehr Entwicklungsstörungen bei bayerischen Kindern

Entwicklungsstörungen bei Kindern sind auf dem Vormarsch: Vor allem Sprache und Motorik sind betroffen. Neue Zahlen der Barmer-Krankenkasse in Bayern alarmieren. Experten warnen vor negativen Auswirkungen.

Über dieses Thema berichtet: BAYERN 3-Nachrichten am .

Immer mehr Kinder in Bayern haben laut der Barmer-Krankenkasse Probleme mit Sprache und Motorik. Demnach wurde 2023 bei 13 Prozent der Sechs- bis Zwölfjährigen eine sogenannte Sprachentwicklungsstörung dokumentiert. 2005 erhielten noch sieben Prozent der Kinder in dieser Altersgruppe eine entsprechende Diagnose.

Negative Folgen fürs Lesen und Schreiben

"Sprachstörungen haben oft negative Folgen wie Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben oder Spannungen in sozialen Beziehungen", sagt der Landesgeschäftsführer der Barmer in Bayern, Alfred Kindshofer. Auch der Anteil der Kinder mit motorischen Entwicklungsstörungen hat den Angaben zufolge zugenommen. Während 2005 bei 2,9 Prozent der Sechs- bis Zwölfjährigen in Bayern entsprechende Defizite ärztlich diagnostiziert wurden, waren es im Jahr 2023 bereits 5,3 Prozent.

Kinder können keinen Hampelmann mehr

"Zu den Ursachen für den Anstieg der motorischen Entwicklungsstörungen zählt der zunehmende Bewegungsmangel unter Heranwachsenden. Gut entwickelte motorische Fähigkeiten sind aber wichtig für Schule und Alltag, weshalb Eltern und Erziehende ihre Kinder schon von klein auf zu vielfältigen grob- und feinmotorischen Bewegungsabläufen motivieren sollten", sagt Kindshofer. Viele Kinder könnten aber weder einen Hampelmann noch einen Purzelbaum. Ein signifikanter Anstieg der motorischen Störungen während der Corona-Pandemie sei aber nicht zu beobachten gewesen.

Mit Informationen von dpa

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