Teilnehmer einer Kundgebung unter dem Motto "Nein zur Islamischen Republik Iran!" mit Flaggen von den USA und vom Iran am Gärtnerplatz
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Rund 250 Teilnehmer bei Iran-Demo in München
Bildrechte: picture alliance/dpa | Matthias Balk
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Rund 250 Teilnehmer bei Iran-Demo in München

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Iran-Demo in München: 250 Menschen demonstrieren gegen Regime

Iran-Demo in München: 250 Menschen demonstrieren gegen Regime

Angesichts der Angriffe auf den Iran finden in vielen deutschen Städten Kundgebungen statt. In München gingen 250 Menschen auf die Straße. Mit Rufen "Thank you Bibi, thank you Trump!" gaben sie ihrer Hoffnung Ausdruck, dass das Regime gestürzt werde.

Über dieses Thema berichtet: Bayern-2-Nachrichten am .

Nach den Angriffen Israels und der USA auf den Iran haben zahlreiche Menschen in München gegen die dortige Führung demonstriert. Laut Polizei zogen rund 250 Teilnehmende am Samstagnachmittag durch die Innenstadt. Start war am Gärtnerplatz um 15 Uhr.

Demos auch in Berlin, Hamburg und Frankfurt

Die Demonstration verlief friedlich, die Stimmung war ausgelassen. Mit iranischen Flaggen, lautem Jubel und Musik feierten Exil-Iranerinnen und -Iraner den amerikanisch-israelischen Angriff auf ihr Heimatland: "Thank you Bibi, thank you Trump!" Sie hoffen auf ein freies, demokratisches Regime in Iran. Die Demo in München soll ein Zeichen der Solidarität sein.

In München leben offiziell 3.700 Iranerinnen und Iraner, die Community geht von bis zu 10.000 Menschen aus. Auch in anderen deutschen Städten gingen Menschen gegen die iranische Regierung auf die Straße, etwa in Berlin (1.600 Teilnehmer laut Polizei), Frankfurt (2.000) und Hamburg.

Berlin: Polizei hat Einsatzkräfte aufgestockt

In der deutschen Hauptstadt hatte die Berliner Polizei nach der jüngsten Eskalation im Hinblick auf eine angekündigte Iran-Demonstration sowie für die gesamte Lage in Berlin bereits vorsorglich mehr Einsatzkräfte mobilisiert. "Angesichts der aktuellen Entwicklung im Nahen Osten beobachten wir die Lage sehr genau und stehen in engem Austausch mit den zuständigen Sicherheitsbehörden", so eine Sprecherin der Polizei.

"Die Polizei ist präsent, wachsam und vorbereitet. Wir schützen nach wie vor besonders sensible Einrichtungen", sagte die Berliner Polizeisprecherin. Dazu zählten auch jüdische und israelische Einrichtungen, die bereits einen hohen Schutz durch die Polizei hätten. Für Berlin bestehe nach derzeitigem Kenntnisstand keine akute Gefährdung.

Mit Informationen von dpa

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