Key Visual Sendereihenbild mit Typo zu "Jetzt red i". Unsere Moderatoren Tilmann Schöberl und Franziska Eder sind in Bayern unterwegs und fragen, was den Bürgern auf dem Herzen liegt - denn Aufreger-Themen wird es so lange geben, solange es Bürger gibt.
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jetzt red i live - Streit um Gesundheitsreform

jetzt red i live - Streit um Gesundheitsreform

"Wir können nicht mehr Geld ausgeben, als wir einnehmen" - mit dieser Formel fasst Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) ihre Reformpläne zusammen. Da den gesetzlichen Krankenkassen Milliarden fehlen, muss jetzt kräftig gespart werden.

Über dieses Thema berichtet: jetzt red i am .

Patienten sollen mehr für Medikamente zuzahlen, homöopathische Leistungen nicht mehr erstattet werden, ebenso wenig wie die Hautkrebsvorsorge – und Ehepartner sollen nur noch in Ausnahmefällen kostenlos mitversichert werden. Auch bei Kliniken, Ärzten und der Verwaltung der Krankenkassen müsse gespart werden.

Sparen an der falschen Stelle oder richtige Reform?

"Höhere Zuzahlungen und die Abschaffung der Familienmitversicherung treffen ausgerechnet kranke Menschen und diejenigen, die ohnehin schon wenig Geld haben, besonders hart", kritisiert Ates Gürpinar, gesundheitsökonomischer Sprecher der Linken im Bundestag. Aus der Union kommt Lob für die "größte Gesundheitsreform der letzten Jahre". Und weiter: "Ohne Veränderungen und ohne Einschnitte für Ärzte, Krankenhäuser, Kassen und Pharmahersteller wird es nicht gehen."

Klinik vor dem Aus

Müssen wir in Zukunft also für weniger Leistungen mehr bezahlen? Das befürchten die Bürgerinnen und Bürger in Bogen und Umgebung schon länger. Denn, wie in vielen bayerischen Kommunen, sorgt hier die Krankenhausreform für Ärger. Es gibt Pläne, den Betrieb der Kreisklinik einzuschränken und bestimmte Leistungen im Klinikum Straubing zu bündeln. Ist die Notfallversorgung damit gefährdet? Was würde das Aus der Klinik für die medizinische Versorgung in der Region bedeuten? Viele Bogener kämpfen deshalb für den Erhalt ihrer Klinik.

Mitdiskutieren!

Was muss passieren, damit es auch in Zukunft kleinere Krankenhäuser geben kann? Oder ist es nicht sinnvoll eher große Kliniken zu stärken? Müssen wir alle für die Medizin tiefer in die Tasche greifen? Wie können wir unser Gesundheitssystem in Zukunft gerecht finanzieren?

Über diese und andere Fragen diskutieren bei "jetzt red i" Bürgerinnen und Bürger live in Parkstetten mit Klaus Holetschek, Vorsitzender der CSU-Landtagsfraktion, und Ates Gürpinar (Die Linke), stellvertretender Parteivorsitzender und Bundestagsabgeordneter.

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