Luftaufnahme des Rasentattos: "Danke Christoph 40"
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Die Besatzung des Hubschraubers hat das Rasentattoo bereits entdeckt.
Bildrechte: NEWS5 / Sebastian Pieknik
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Die Besatzung des Hubschraubers hat das Rasentattoo bereits entdeckt.

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Kissinger Firma dankt Luftrettern mit riesigem Rasentattoo

Kissinger Firma dankt Luftrettern mit riesigem Rasentattoo

Ein Schriftzug, der nur aus der Luft richtig zu erkennen ist: Ein Unternehmer aus Kissing im Landkreis Aichach-Friedberg bedankt sich mit einem riesigen Rasentattoo bei den Lebensrettern von "Christoph 40". Ein Mähroboter war tagelang im Einsatz.

Über dieses Thema berichtet: Bayern-1-Nachrichten am .

Ein großes Herz, die Zahl 40 und das Wort "Danke": Auf einer 7.500 Quadratmeter großen Grünfläche, etwas größer als ein Fußballfeld, ist in Kissing eine ungewöhnliche Botschaft entstanden. Sie richtet sich an die Besatzung des Augsburger Rettungshubschraubers "Christoph 40" der ADAC-Luftrettung.

Hinter der Aktion steht Michael Schneider, Geschäftsführer der Firma Schneider-Kissing. Das Firmengelände liegt nach seinen Angaben in der Flugroute des Rettungshubschraubers. Deshalb sehe er die Maschine seit Jahren regelmäßig über das Gelände fliegen, auch an Wochenenden und Feiertagen.

"Da haben wir gedacht, jetzt machen wir einfach mal so eine Aktion, dass die von oben runterschauen und das sehen", erzählt Schneider. Eine persönliche Verbindung zur Luftrettung habe er nicht. Die Firma hätte den Hubschrauber glücklicherweise noch nie benötigt. Die Botschaft sei schlicht als Zeichen der Wertschätzung gedacht.

Mähroboter arbeitet 14 Tage

Entstanden ist das Motiv nicht mit einem gewöhnlichen Rasenmäher, sondern mithilfe eines Mähroboters. Über eine App legte Schneider fest, welche Bereiche gemäht werden und wo das Gras länger stehen bleiben soll. Dadurch zeichnen sich die Buchstaben, die Zahl und das Herz auf der Wiese ab.

Die Arbeit habe rund 14 Tage gedauert. Der Grund: Rund um die Buchstaben musste der Roboter besonders häufig wenden und seine Fahrtrichtung ändern. Für die gesamte Fläche ohne Motiv würde er laut Schneider lediglich etwa einen Tag benötigen.

Bereits im Sommer sollte das Rasentattoo entstehen. Wegen der Trockenheit sei die Wiese jedoch verbrannt und das Gras kaum gewachsen. Erst nach mehreren Regenfällen konnte die Aktion umgesetzt werden. "Wenn wir es machen, muss es natürlich auch gut ausschauen", sagt Schneider.

Crew will beim nächsten Überflug Ausschau halten

Die Botschaft hat ihr Ziel bereits erreicht. Auf Instagram bedankte sich das Team von "Christoph 40" für die Wertschätzung und die "großartige Aktion". Beim nächsten Flug über Kissing wolle die Besatzung die Augen offenhalten.

Der Rettungshubschrauber ist seit 2014 in Augsburg stationiert. Seine Heimat befindet sich auf dem Dach des Universitätsklinikums. Nach Angaben der ADAC-Luftrettung wurde der Hubschrauber bereits zu mehr als 12.000 Einsätzen gerufen. Allein über 1300-mal im vergangenen Jahr.

Für die Besatzung hat Schneider deshalb eine einfache Botschaft: "Danke, dass sie das machen und dass es sie gibt. Da gibt es andere Länder, da funktioniert das nicht so gut oder dauert wesentlich länger. Da sind wir glaube ich schon sehr gut versorgt."

Weitere Rasentattoos schließt er nicht aus. Im kommenden Jahr könne sich das Unternehmen wieder etwas Neues einfallen lassen.

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