Am Donnerstagabend stand die Eisbachwelle noch - aber wie lange?
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Kleine Eisbach-Welle wieder da - wohl erneut illegaler Einbau

Kleine Eisbach-Welle wieder da - wohl erneut illegaler Einbau

Seit nahezu sechs Monaten wird die berühmte Surfer-Welle am Münchner Eisbach bereits vermisst. Am Donnerstag war sie plötzlich wieder da - Medienberichten zufolge allerdings nur, weil wohl jemand illegal nachgeholfen hat.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Instagram am .

Plötzlich rauscht es wieder am Eisbach: Am Donnerstag baute sich an der beliebten Surfer-Stelle am Südrand des Englischen Gartens auf einmal wieder eine Welle auf. Bis zum Abend war die Welle weiterhin zu sehen. Ein Surfer, der zwar bereits zur Stelle, aber noch nicht im Wasser war, sagte im Gespräch mit dem BR: So könne er die Welle noch nicht reiten, dazu müsse sich der Wasserstand noch um etwa zehn bis 20 Zentimeter erhöhen. Wie die Abendzeitung berichtete, wagte sich dennoch bereits ein erster Surfer aufs Brett (externer Link, möglicherweise Bezahl-Inhalt).

Unbekannte bauten offenbar Gitter ein

Erste Hoffnungen, wonach sich die Welle auf natürliche Weise aufgebaut haben könnte, etwa weil sich Schotter und Moos im Flussbett verschoben haben könnten, wurden schnell zerstreut, wie AZ und Süddeutsche Zeitung (externer Link, möglicherweise Bezahl-Inhalt) übereinstimmend berichteten: Offenbar haben Unbekannte im Bach ein Gitter angebracht, das die Welle erzeugt.

Wie lange die Stadt München einen solchen illegalen Einbau dulden wird, ist fraglich. Das Referat für Klima- und Umweltschutz teilte laut SZ bereits mit, das Gitter müsse ausgebaut werden. Das Surfen an der Stelle ist nach wie vor verboten.

Welle seit Oktober verschwunden

Schon seit Ende Oktober ist die weltberühmte Eisbachwelle verschwunden. Nach der jährlichen Auskehr des Baches baute sie sich nicht wieder auf. Mehrfach liefen seitdem unter Beteiligung von Strömungsexperten Vorversuche, um einen Weg zu finden, die Welle wieder verlässlich surfbar zu machen – teils mit vielversprechenden Ergebnissen, doch bislang ohne Erfolg.

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