Surfer auf der Münchner Eisbachwelle (Archivbild)
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Surfverbot: Ist das das Aus für die Eisbachwelle?

Surfverbot: Ist das das Aus für die Eisbachwelle?

Die Münchner Surfer bangen weiter um ihre Welle am Eisbach. Die Stadt hat das Surfen dort mittels einer neuen Allgemeinverfügung bis auf Weiteres verboten. Ist es das endgültige Aus für die weltberühmte Welle? BR24 berichtet live um 16 Uhr.

Über dieses Thema berichtet: BR24 TV am .

Sie ist ein Wahrzeichen der Stadt München und zieht Surfbegeisterte sowie Schaulustige aus aller Welt an: die Münchener Eisbachwelle. Seit Monaten sorgt sie für Medienrummel. Vor einigen Monaten ordnete die Stadt eine Bachauskehr an. Danach war die Welle verschwunden. Unbekannte stellten sie mit heimlichen Einbauten zwischenzeitlich wieder her.

In unserer Sendung BR24 im BR Fernsehen um 16 Uhr sprechen wir darüber, wie es mit der Eisbachwelle jetzt weitergehen könnte. Unser München-Korrespondent Moritz Steinbacher berichtet, wie es zum aktuellen Verbot kam und was die Stadt langfristig plant. Der Strömungsforscher Mario Oertel von der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg klärt über die Wasserverhältnisse an der Eisbachwelle auf. Den Livestream finden Sie oben eingebettet über diesem Artikel.

Inzwischen hat sich die Welle auf natürliche Weise teilweise wieder aufgebaut, und es wurde auch schon wieder gesurft. Doch die Stadt sagt: zu gefährlich. Per Allgemeinverfügung haben die Verantwortlichen das Surfen an der Eisbachwelle bis auf Weiteres verboten. Die Stadt begründete das damit, dass an der Eisbachwelle zum größten Teil nichtsurfbares Weißwasser vorherrsche. Dabei handelt es sich um eine Wasserwalze, die Surfende unter Wasser ziehen kann. Ein Freischwimmen aus dieser Walze ist nach Angaben der Stadt kaum möglich.

Die Welle ist nur für geübte Sportlerinnen und Sportler geeignet, darauf hatte die Stadt auch in der Vergangenheit immer wieder hingewiesen. Einen Schock hatte der Tod einer erfahrenen Surferin im vergangenen April ausgelöst. Die Frau war damals beim Surfen an der Welle schwer verunglückt und dann im Krankenhaus gestorben.

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