Ein Kleintransporter ist am Mittwochmorgen an einem unbeschrankten Bahnübergang bei Hainsfarth im schwäbischen Landkreis Donau-Ries mit einem Zug zusammengestoßen. Der 38-jährige Fahrer des Transporters wurde dabei leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte.
Zusammenstoß wegen Nebels
Er hatte demnach den Zug, der sich dem unbeleuchteten und unbeschrankten Bahnübergang näherte, nicht rechtzeitig wahrgenommen. Zum Zeitpunkt des Unfalls am frühen Morgen sei es sehr neblig gewesen. Der 38-Jährige leitete den Angaben zufolge noch eine Vollbremsung ein, sein Wagen stieß aber trotzdem mit dem Zug zusammen.
Gleise nicht beschädigt
Der 29-jährige Lokführer bemerkte den Unfall den Angaben der Polizei zufolge nicht und fuhr weiter. Bei einer späteren Haltestelle des Zugs konnten Schäden an den betroffenen Waggons festgestellt werden. Der Gesamtschaden des Unfalls liege im mittleren fünfstelligen Bereich. Die Bahngleise und der Bahnübergang seien nicht beschädigt worden.
Schwere Unfälle an unbeschrankten Bahnübergängen
In den vergangenen Wochen gab es bereits schwere Unfälle an unbeschrankten Bahnübergängen. Im oberbayerischen Höhenkirchen-Siegertsbrunn ist Mitte Februar eine S-Bahn mit einem Auto zusammengestoßen. Der Pkw wurde mehrere hundert Meter mitgeschleift. Für die Fahrerin kam jede Hilfe zu spät.
Eine Woche später ist in Wasserburg ein Autofahrer bei einem Zusammenstoß mit einem Zug an einem unbeschrankten Bahnübergang ums Leben gekommen. Er hatte laut Polizei trotz Andreaskreuz und rotem Blinklicht den Bahnübergang überquert.
Mit Material von dpa
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