Ein Österreicher ist am Samstag bei einem Bergunfall am Hohen Göll tödlich verunglückt. Das meldet der Alpine Einsatzzug der Bayerischen Grenzpolizei beim Polizeipräsidium Oberbayern Süd.
Absturz nach gemeisterter Klettertour
Der 59-jährige war den Angaben zufolge allein unterwegs. Er wollte nach bisherigen Erkenntnissen die Klettertour "Alte Westwand" am Hohen Göll begehen. Nach dem Ausstieg aus der Tour stürzte er aus noch ungeklärter Ursache ab. Der Mann wurde durch andere, unbeteiligte Kletterer gefunden, die einen Notruf absetzten. Als die Einsatzkräfte der Bergwacht Berchtesgaden eintrafen, konnten sie nur noch den Tod des Verunglückten feststellen. Laut Polizei war er ein erfahrener Bergsteiger.
Wohl keine Fremdeinwirkung
Für die Bergung des Leichnams wurden die Einsatzkräfte der Bergwacht von Polizeibeamten der Alpinen Einsatzgruppe sowie einem Polizeihubschrauber unterstützt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang führt die Alpine Einsatzgruppe bei der Grenzpolizeiinspektion Piding. Nach derzeitigem Stand liegen keine Hinweise auf eine Fremdbeteiligung vor
Der Gipfel des Hohen Göll ist 2.522 Meter hoch. Der Berg liegt an der Grenze von Österreich und Deutschland. Vor nicht einmal eine Woche war nahe Garmisch-Partenkirchen ein Bergsteiger bei Grainau tödlich verunglückt.
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