Mehr als 700 Menschen waren am Samstag in Schlauchbooten und auf Stand-Up-Boards (SUP) auf der Alz unterwegs. Laut Polizei wurden alle nach ihrem Start in Seebruck einer Kontrolle unterzogen. Denn die Polizeiinspektion Trostberg führte zum Saisonstart gemeinsam mit der Wasserschutzpolizei Prien, der Reiterstaffel der Zentralen Einsatzdienste Bad Aibling, der Sicherheitswacht Trostberg sowie den Fischereiaufsehern des Anglerbundes Chiemsee e.V. eine große Kontrollaktion zur "Alzbefahrung" durch.
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Alzfahrer sensibilisieren
Ziel der Aktion war es nach Polizeiangaben, die Alzfahrerinnen und -fahrer über die geltenden Regelungen im Landschaftsschutzgebiet "Oberes Alztal" zu informieren und auf ein rücksichtsvolles Verhalten gegenüber Natur, Tierwelt und Anwohnern hinzuweisen. Im Mittelpunkt standen laut Polizei insbesondere die Vermeidung von Müllablagerungen, ein angemessenes Lärmverhalten sowie die Einhaltung der freigegebenen Befahrungsstrecke.
Ein besonderes Augenmerk richteten die Einsatzkräfte auf die streng geschützte Schilfinsel "Bifuß". "Erfreulicherweise", so die Polizei, wurden im Verlauf des Tages keine Verstöße gegen das Betretungs- beziehungsweise Befahrungsverbot festgestellt.
Auch Verkehr wurde überwacht
Auch die Wasserschutzpolizei Prien zog nach ihren Kontrollen auf der Alz demnach eine positive Bilanz. Lediglich eine Gruppe junger Erwachsener musste auf die Lautstärke ihrer Musik aufmerksam gemacht werden, die jungen Leute reagierten sofort.
Wie die Polizei weiter mitteilt, wurden neben den Kontrollen auf dem Wasser auch die Verkehrs- und Parksituation im Bereich der Ein- und Ausstiegsstellen überwacht. Dabei wurden lediglich wenige Verkehrsverstöße festgestellt.
Austausch zwischen Bootsfahrern und Polizei
Die Kontrollaktion stieß laut Polizei bei den Bootsfahrerinnen und -fahrern auf eine positive Resonanz. Viele nutzten die Gelegenheit, mit Polizistinnen und Polizisten ins Gespräch zu kommen und sich über die geltenden Bestimmungen zur Alzbefahrung zu informieren.
Die Polizeiinspektion Trostberg appelliert an alle Befahrer der Alz, sich auch künftig an die bestehenden Regelungen zu halten und die Beschilderung vor Ort zu beachten. Mit gegenseitiger Rücksichtnahme und einem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur trage jeder dazu bei, dieses beliebte Ausflugsziel langfristig zu erhalten.
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