Die Staatsanwaltschaft Regensburg, Zweigstelle Straubing, und die Kripo ermitteln gegen einen Nachwuchstrainer des Fußball-Drittligisten SSV Jahn Regensburg. Laut Oberstaatsanwalt Jürgen Kastenmeier hat der Verein in der vergangenen Woche Anzeige bei der Polizei erstattet.
Trainer soll "unangemessene Kontakte" gehabt haben
Der Vorwurf: Der Trainer des SSV Jahn soll über einen Messenger-Dienst "unangemessene Kontakte verbaler Art" mit einem Jugendlichen gehabt haben. Die Kriminalpolizei Regensburg prüft, inwieweit die Inhalte des Chats strafrechtlich relevant sind. Die Ermittlungen befinden sich laut OStA Kastenmeier noch am Anfang. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Jahn-Trainer weist sämtliche Vorwürfe zurück
Über seinen Anwalt ließ der Trainer dem BR mitteilen, dass er sämtliche Vorwürfe, die im Raum stehen, "auf das Schärfste zurückweist". Er habe sich "vollumfänglich kooperativ" gezeigt und den Ermittlern sein Handy und andere IT-Geräte umgehend zur Verfügung gestellt. Es sei ihm wichtig, "dass die Sache schnell geklärt wird", so der Anwalt. Der Trainer gehe davon aus, dass sich die Vorwürfe in "Wohlgefallen auflösen werden", und er bald wieder zu seiner Tätigkeit beim SSV Jahn zurückkehren werde.
Vorerst von Aufgaben entbunden
Der Verein hat ihn bis auf Weiteres von seinen Aufgaben entbunden. Als Arbeitgeber äußere man sich "aus zwingenden rechtlichen Gründen grundsätzlich nicht zu internen Personalangelegenheiten oder zu etwaigen schwebenden Verfahren", teilte der SSV Jahn Regensburg dem Bayerischen Rundfunk mit.
Das ist die Europäische Perspektive bei BR24.
"Hier ist Bayern": Der BR24 Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!
