Ein Lastwagen liegt umgekippt auf der Autobahn und blockiert alle drei Fahrbahnen.
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Auf der A6 blockierte ein umgekippter Lkw im Landkreis Ansbach alle Spuren.

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Lkw umgekippt: A6 bei Ansbach nach Bergung wieder frei

Lkw umgekippt: A6 bei Ansbach nach Bergung wieder frei

Ein umgekippter Lkw hat auf der A6 im Landkreis Ansbach für stundenlange Verkehrsbehinderungen gesorgt. Die A6 war in Fahrtrichtung Heilbronn zwischen Aurach und Feuchtwangen-Nord komplett gesperrt. Die Bergung dauerte bis in die Abendstunden.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten Franken am .

Ein Lastwagen ist am Montagmorgen (17.03.25) im Landkreis Ansbach auf der Autobahn 6 umgekippt und hat stundenlang alle Spuren blockiert. Die A6 war in Fahrtrichtung Heilbronn zwischen den Anschlussstellen Aurach und Feuchtwangen-Nord zunächst komplett gesperrt, wie ein Polizeisprecher sagte. Am Abend gegen 19.45 Uhr wurde die Sperrung aufgehoben.

Insassen konnten sich aus umgekippten Lkw befreien

Wie die Polizei berichtet, ist der 41-jährige Fahrer am Montagmorgen um ca. 07.05 Uhr mit dem Laster aus ungeklärten Gründen plötzlich nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Dort walzte er etwa 150 m Außenschutzplanke nieder und kippte nach rechts auf die Beifahrerseite um. Der Sattelzug blieb quer zur Fahrbahn liegen und blockierte alle drei Fahrspuren, weshalb die Autobahn in Richtung Heilbronn komplett gesperrt werden musste.

Die beiden Insassen konnten sich selbst aus der Fahrerkabine befreien. Der 41-jährige Fahrer blieb unverletzt, der gleichaltrige Beifahrer hatte leichte Verletzungen. Er kam zur Behandlung ins Klinikum Ansbach. Der Schaden wird auf ca. 102.000 Euro geschätzt.

Weitere Beteiligte an dem Unfall gab es ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge nicht. Der Lkw transportierte laut Sprecher unter anderem Pappe, Holzteile und Spanplatten. Für die Bergung musste die Ladung zunächst abtransportiert werden. Dabei kam auch ein Kran zum Einsatz.

Folgeunfälle: Weiterer Lkw kracht in Stauende

In der Folge des Unfalls kam es gegen 12:30 Uhr im Stau zu einem Auffahrunfall durch einen weiteren Lkw. Der 57-jährige Fahrer eines Autotransporters erkannte das Stauende nach der Anschlussstelle Ansbach zu spät und krachte in das Heck eines Sattelzuges. Dieser wurde daraufhin durch die Wucht des Aufpralls auf einen vor ihm stehenden Autotransporter geschoben. Der 57-jährige Verursacher wurde durch den Aufprall leicht verletzt und zur Behandlung in das Klinikum Ansbach verbracht. Der Schaden wird hier auf ca. 145.000 Euro geschätzt.

Freiwillige Feuerwehren im Einsatz

Für die Bergungsmaßnahmen beider Unfälle musste die Autobahn ab 07:05 Uhr bis in die Abendstunden gesperrt und der Verkehr an der Anschlussstellen Aurach und Ansbach ausgeleitet werden. Auf den Umleitungsstrecken, vor allem in Ansbach, herrschten für die Zeit der Sperrung starke Verkehrsbehinderungen. An den Unfallstellen waren unter anderem die freiwilligen Feuerwehren Aurach und Herrieden im Einsatz.

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