Nach einem Angriff auf einen Fahrradfahrer in Schwaben ist ein Mann auf der Flucht vor der Polizei von einer Brücke in den Tod gesprungen. Der 26-Jährige habe den Radler bei Neu-Ulm an der Grenze zwischen Bayern und Baden-Württemberg plötzlich vom Rad in den Fluss Iller gestoßen, seinen Kopf unter Wasser gedrückt und mit einem Messer auf ihn eingestochen, teilte die Polizei mit. Der 57-Jährige sei schwer verletzt worden. Erst als Zeugen den Angreifer ansprachen, sei der Mann geflüchtet.
Von der Polizei gestellter Täter springt in den Tod
Polizisten aus beiden Bundesländern suchten daraufhin nach dem Mann und stellten ihn auf einer Brücke der B30. Daraufhin sei der 26-Jährige in die Tiefe gesprungen und tödlich verletzt worden, so die Polizei weiter.
Warum der Mann mit tschechischer Staatsangehörigkeit den 57-Jährigen angriff, ist noch unklar. Die Polizei ermittelt dazu und zum genauen Ablauf des Geschehens, ging aber von einer Tötungsabsicht des Angreifers aus. Der verletzte 57-Jährige wurde in einem Krankenhaus behandelt. Nähere Angaben zu seinem Gesundheitszustand konnte ein Polizeisprecher zunächst nicht machen.
Für weitere Informationen suchten die Beamten nach Zeugen. Sie werden gebeten, sich bei der Polizei Neu-Ulm zu melden.
Mit Informationen von dpa
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