Der Mond geht am Morgen während einer partiellen Mondfinsternis hinter dem Kreuz der Frauenkirche in München unter.
Der Mond geht am Morgen während einer partiellen Mondfinsternis hinter dem Kreuz der Frauenkirche in München unter.
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Wer die partielle Mondfinsternis sehen wollte, musste früh aufstehen - und viel Glück haben wie etwa die Menschen in München.
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Wer die partielle Mondfinsternis sehen wollte, musste früh aufstehen - und viel Glück haben wie etwa die Menschen in München.

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Mondfinsternis in Bayern - Vielerorts versperren Wolken Sicht

Mondfinsternis in Bayern - Vielerorts versperren Wolken Sicht

Wer heute die partielle Mondfinsternis sehen wollte, musste früh aufstehen – und viel Glück haben wie etwa die Menschen in der bayerischen Landeshauptstadt. Vielerorts versperrten dagegen dichte Wolken oder Dunst die Sicht auf das Himmelsspektakel.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio am .

Die Wolken dürften vielen Menschen einen Strich durch die frühe Rechnung gemacht haben, die Münchner hatten dagegen Glück: Bei einer Wolkenlücke war die partielle Finsternis in der Landeshauptstadt gut zu sehen.

Mondfinsternis endet kurz vor acht Uhr morgens

Um 4.34 Uhr trat der Mond in den Kernschatten der Erde ein. Der Mond stand zu diesem Zeitpunkt bei dunkler Nacht noch hoch am Himmel. Nach Angaben des Max-Planck-Instituts für Astronomie und der Vereinigung der Sternfreunde in Heidelberg erreichte die Mondfinsternis ihren Höhepunkt um 6.13 Uhr. Mit zunehmender Verfinsterung des Mondes setzte dann die Morgendämmerung ein. Der Zeitpunkt des Austritts des Trabanten aus dem Kernschatten der Erde liegt nach Angaben des Max-Planck-Instituts für Astronomie und der Vereinigung der Sternfreunde in Heidelberg um 7 Uhr 52. Dann ist das Ereignis auch schon wieder vorbei.

Bei einer Mondfinsternis schiebt sich die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne zwischen Mond und Sonne. So wandert die Mondkugel durch den Schatten der Erde und wird verfinstert. Eine zurückliegende totale Mondfinsternis ereignete sich Anfang September des vergangenen Jahres, damals zur Abendzeit.

Verdunkelter Mond bei freier Sicht gut zu erkennen

Eine Verdunkelungsbrille wie bei der Sonnenfinsternis brauchte es am Freitagmorgen nicht, dafür war das vom Mond reflektierte Sonnenlicht zu schwach. Die Finsternis war bei freier Sicht gut mit bloßem Auge zu sehen. Durch die sogenannte Mondtäuschung sah der tiefstehende Mond dabei außerdem besonders groß aus. Diese "Mondillusion" oder "Mondtäuschung" entsteht dadurch, dass Betrachtende den Mond in Relation zu irdischen Objekten am Horizont setzen, etwa zu Bergen, Bäumen oder Häusern.

Nächste Mondfinsternis schon in einem halben Jahr

Wer die Gelegenheit auf die Mondfinsternis heuer verpasst hat: Chancen auf eine weitere Mondfinsternis gibt es auch in den kommenden Jahren. Eine sogenannte Halbschattenfinsternis wird es in der Nacht zum 21. Februar kommenden Jahres geben: Dabei taucht der Mond nicht in den Kernschatten der Erde ein. Die Verdunkelung ist bei einer solchen Finsternis oft nur sehr schwach. Eine totale Mondfinsternis gibt es erst am 31. Dezember 2028 wieder.

Erst vor zwei Wochen, am 12. August, war in weiten Teilen Europas außerdem auch eine Sonnenfinsternis zu beobachten.

Mit Information von dpa.

Nur noch eine Sichel ist in den frühen Morgenstunden während einer partiellen Mondfinsternis zu sehen.
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Nur noch eine Sichel ist in den frühen Morgenstunden während einer partiellen Mondfinsternis zu sehen.

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