Vor dem Wohnhaus der Ermordeten in Augsburg-Haunstetten wurden nach der Tat Blumen niedergelegt.
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Vor dem Wohnhaus der Ermordeten in Augsburg-Haunstetten wurden nach der Tat Blumen niedergelegt.
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Mord an Dreifachmutter: Auch Ex-Partner kommt vor Gericht

Mord an Dreifachmutter: Auch Ex-Partner kommt vor Gericht

Der Mord hatte bundesweit für Schlagzeilen gesorgt: Die dreifache Mutter Nina H. wurde in Augsburg erschossen, der Schütze zu lebenslanger Haft verurteilt. Nun muss auch der Ex-Partner der Frau vor Gericht: Er soll den Mord beauftragt haben.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten aus Schwaben am .

Das Landgericht Augsburg hat Anklage gegen einen 43-Jährigen erhoben – den Ex-Partner der im Mai 2025 ermordeten dreifachen Mutter Nina H. aus dem Augsburger Stadtteil Haunstetten. Das teilte ein Sprecher des Landgerichts mit. Der Mann sitzt schon länger in Untersuchungshaft.

Ex-Partner soll Ziehsohn mit Mord beauftragt haben

Bei dem Ex-Partner handelt es sich um Christian S., den Ziehvater des 30-jährigen Täters. Gino F. war vom Landgericht Augsburg wegen Mordes zu lebenslanger Haft mit besonderer Schwere der Schuld verurteilt worden. Die Tat sei ein Auftragsmord gewesen, der 30-Jährige habe im Auftrag seines Ziehvaters gehandelt. Denn S. sei über die von der Frau ausgesprochenen Trennung nicht hinweggekommen, sagte Richter Michael Eberle in der Urteilsbegründung im Juni. Der Ziehvater, der noch vor dem Urteil festgenommen worden war, habe ein umfangreiches "Überwachungssystem" installiert, um das Opfer auszuspähen.

Der Täter selbst habe 1.000 Euro für den Mord erhalten, stellte das Gericht fest. Wann der neue Prozess gegen den mutmaßlichen Auftraggeber beginnen soll, steht noch nicht fest.

Ermordete Nina H. hinterlässt drei Kinder

Der Mord an der dreifachen Mutter im Mai 2025 hatte für Schlagzeilen und tiefe Betroffenheit gesorgt. Über eine Internetplattform kamen knapp 50.000 Euro an Spenden für die hinterbliebenen Kinder der Frau zusammen. Die junge Frau war in ihrem Haus von einem schwarz gekleideten Mann erschossen worden. Die damals achtjährige Tochter des Opfers und ihr kleiner Bruder harrten bei ihrer toten Mutter aus, bis die Polizei eintraf. Die Tochter identifizierte den Täter Gino F. später gegenüber der Polizei.

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