Bei einem Güterzug-Unfall in München ist ein Mann so schwer verletzt worden, dass er starb. Am frühen Abend hat die Polizei mehr Informationen herausgegeben.
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Toter Mann war Rangierbegleiter
Demnach handelt es sich bei dem Toten um einen 46-jährigen deutschen Rangierbegleiter. Er war wohl auf dem dafür vorgesehenen Trittbrett eines der betroffenen Züge gestanden.
Nach jetzigem Ermittlungsstand kam es zu dem Unfall, weil einer der Züge bei einer Weiche auf das Gleis des anderen Zuges gelenkt wurde. Die Staatsanwaltschaft hat zur Aufklärung der Hintergründe einen Ermittler hinzugezogen.
Güterzug-Waggons stürzen von Brücke in München
Das Unglück hatte sich Polizeiangaben zufolge gegen 1.40 Uhr in der Nacht zum Samstag im Stadtteil Milbertshofen ereignet. Zwei Güterzüge waren beim Rangieren auf der Eisenbahnbrücke zusammengestoßen, wie eine Polizeisprecherin vor Ort sagte. Demnach sei einer der Züge durch die Kollision entgleist und zwei Waggons seien dadurch von der Brücke gefallen.
Mit dem einen Ende lagen die beiden Waggons daraufhin nebeneinander auf der Schleißheimer Straße, während sich das andere Ende noch auf der Brücke befand. "Dass zwei Züge miteinander kollidieren und von einer Brücke stürzen - unfassbar", sagte dazu ein Feuerwehrsprecher.
Bergung abgestürzter Waggons mit Schwerlastkränen
Die Bergungsarbeiten laufen auf Hochtouren. Ziemlich genau um 13 Uhr hatten die Rettungskräfte es geschafft, den kleineren der zwei abgestürzten Waggons mit zwei Autokränen auf der Schleißheimerstraße abzustellen. Zuvor hatte er noch mit einem Ende an der Brücke festgehangen, von der er gestürzt war. Am Abend war der zweite Waggon wieder in den Gleisen. Nun werden die Statik der Brücke überprüft und Schäden an der Straße beseitigt.
Bergungsarbeiten dieser Art sind für alle Beteiligten Neuland, deswegen gibt es nur Schätzungen, wann man damit fertig sein wird. Zuletzt hieß es "irgendwann in der Nacht". Die Temperaturen, die in der Sonne bei weit über 30 Grad liegen, machen die Aufgabe nicht leichter. Der Verkehr rund um den Unfallort verlief reibungslos, auch der Personenbahnverkehr war nicht getroffen.
Rangierunfall München 20.06.2026
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