Das Blaulicht eines Polizeiautos.
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Blaulicht Polizeiauto (Symbolbild)
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München: Rätselhafter Raubüberfall auf Transportunternehmen

München: Rätselhafter Raubüberfall auf Transportunternehmen

Maskierte Täter überfallen in den frühen Morgenstunden ein Transportunternehmen im Münchner Nordosten: Zehn Bewaffnete fesseln dabei Mitarbeiter und Kurier, stehlen rund 20 Pakete und fliehen. Der Überfall gibt Rätsel auf.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten aus Oberbayern am .

In Kirchheim bei München hat sich in den frühen Morgenstunden ein ebenso spektakulärer wie rätselhafter Raubüberfall auf ein Transportunternehmen ereignet. Die Hintergründe sind noch größtenteils unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Maskierte überfallen Mitarbeiter und Kurier

Nach Angaben der Polizei waren gegen vier Uhr zwei Fahrzeuge auf das Firmengelände im Nordosten von München gefahren. In ihnen saßen insgesamt etwa zehn maskierte und bewaffnete Männer.

Die Täter überwältigten einen Mitarbeiter, bedrohten ihn mit Waffen und fesselten ihn. Laut Polizei war zum Zeitpunkt des Überfalls nur ein Mitarbeiter vor Ort.

Kurz darauf traf ein Kurierfahrer mit seinem Transporter ein, um Pakete zu liefern. Auch er wurde von den Tätern abgefangen, bedroht und gefesselt.

Unbekannte stehlen Pakete

Im Anschluss durchsuchten die Unbekannten die Räumlichkeiten des Unternehmens. Aus einem Lagerraum entwendeten sie schließlich rund zwanzig Pakete. Über den genauen Inhalt der gestohlenen Sendungen sowie die Höhe des entstandenen Schadens liegen bislang keine gesicherten Erkenntnisse vor.

Nach Überfall: Polizei sucht Zeugen

Nach der Tat flüchteten die Unbekannten in ihren beiden Fahrzeugen vom Gelände. Laut Polizei handelt es sich dabei um einen Nissan Micra und einen 1er BMW, jeweils mit deutscher Zulassung.

Der gefesselte Mitarbeiter konnte sich kurze Zeit später befreien und einen Notruf absetzen. Sowohl er als auch der Kurierfahrer blieben körperlich unverletzt.

Die Polizei bittet nun mögliche Zeugen um Hinweise, insbesondere zu den Tatfahrzeugen oder verdächtigen Beobachtungen im Umfeld des Tatorts.

Mit Informationen von dpa.

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