In der Nacht auf Pfingstmontag haben in Garching bei München zwei Strommasten gebrannt. In Teilen Ismanings kam es dadurch kurzzeitig zu einem Stromausfall.
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Brand von der Autobahn aus sichtbar
Nach Angaben der Polizei wurde gegen 3.50 Uhr zunächst ein brennender Strommast in Sichtweite der A9 gemeldet. Während der Löscharbeiten entdeckte die Feuerwehr einige hundert Meter entfernt einen zweiten Brand an einem weiteren Strommast. Beide Feuer wurden schnell gelöscht.
Zur Höhe des Schadens liegen noch keine Angaben vor. Aufgrund der Spurenlage geht die Polizei von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Eine großangelegte Fahndung blieb bislang erfolglos. Der Staatsschutz der Münchner Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Zeugenhinweise.
Immer wieder Anschläge auf Infrastruktur
Ob die mutmaßlichen Anschläge in Zusammenhang mit zahlreichen anderen Brandanschlägen auf die Infrastruktur in München und Oberbayern stehen, ist noch unklar.
In München waren in den zurückliegenden Jahren mehrfach wichtige Infrastruktureinrichtungen Ziele von Brandanschlägen geworden. So fiel beispielsweise im Mai 2021 großflächig der Strom in der Landeshauptstadt aus, weil nach einem offenbar absichtlich gelegten Feuer in einer Baugrube rund 50 Stromkabel der Mittelspannung zerstört wurden.
Die Ermittler ordnen viele Fälle Tätern aus dem linksextremen Spektrum zu, ohne konkreten Personen die Taten nachweisen zu können. Darüber hatte auch die Süddeutsche Zeitung berichtet (externer Link, möglicherweise Bezahlinhalt).
Mutmaßliche Brandstiftung an Strommasten bei Garching
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