42 Stunden, 6 Minuten und 48 Sekunden: Diese Zahlen bedeuten einen neuen Weltrekord im Dauer-Stockschießen auf einer Pflaster-Stockbahn. Und dieser Rekord gehört seit dem Wochenende nun zehn Sportlern aus Altrandsberg im Landkreis Cham.
Neun Männer und eine Frau im Dauereinsatz
Der ungewöhnliche Rekordversuch hatte am Freitag um 3 Uhr in der Früh begonnen. Angesetzt war er auf zunächst 41 Stunden, die letztlich aber übertroffen wurden. Unter einem großen Zelt neben dem Sportplatz spielten zwei Teams – neun Männer und eine Frau – im Modus vier gegen vier mit jeweils einem Wechselspieler. Pro Stunde hatten sie fünf Minuten Pause, die sie auch ansparen konnten.
Hunderte Zuschauer und großer Jubel
Zum Finale war das große Festzelt komplett gefüllt, mehrere Hundert Zuschauer feuerten die Teams an, am Ende gab es minutenlangen Jubel. Ideengeber Alexander Späth, selbst einer der Mitspieler, zeigte sich glücklich über den Erfolg und dankte seinem gesamten Team sowie den mehr als 100 Helferinnen und Helfern, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten.
Richterin Laura Koblischek vom Rekord-Institut für Deutschland (RID) beobachtete die Schlussphase, prüfte die lückenlose Dokumentation und übergab anschließend die offizielle Urkunde für das "längste Stockschießen (Pflaster)".
Langzeit-Tests zur Vorbereitung
Die Idee zu dem Rekord kam von Alexander Späth, 24 Jahre alt und Weltmeister im Eisstock-Weitschießen der U23-Herren. Laut Abteilungsleiter Andreas Schlenzog hatte er ihn mit einem detaillierten Konzept überzeugt, obwohl der organisatorische und finanzielle Aufwand zunächst für Skepsis gesorgt habe.
Zur Vorbereitung hatte der Verein Testläufe durchgeführt – mit bis zu 22 Stunden Dauer, teilweise direkt nach einem Arbeitstag. Nach dem Rekord nun wurde am Sonntag bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.
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