Formel 1-Rennwagen aus Legosteinen im Legoland Günzburg
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Ein Formel 1-Rennwagen ganz aus Legosteinen
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Ein Formel 1-Rennwagen ganz aus Legosteinen

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Originalgroßer Formel-1 Rennwagen aus Lego-Bausteinen

Originalgroßer Formel-1 Rennwagen aus Lego-Bausteinen

In Günzburg ist ein Formel-1-Auto enthüllt worden. Aus der Ferne sieht es fast echt aus. Doch wer sich nähert, merkt: es besteht aus rund 400.000 Klemmbausteinen.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Tiktok am .

Die Fahrerparade gehört zum Pflichtprogramm eines Formel 1-Wochenendes. Die Piloten präsentieren sich dem Publikum und werden dabei meist auf einem offenen Lkw-Anhänger einmal um die Strecke gefahren. Beim Grand Prix in Miami hatten die Veranstalter vergangenes Jahr eine kuriose Idee. Die Piloten saßen in Formel 1-Wagen aus rund 400.000 Legosteinen, ergänzt von nur einigen echten Autoteilen wie den Reifen. Bei den Modellen wurden selbst Details wie Sponsorenlogos stilecht umgesetzt.

22.000 Stunden Puzzlearbeit mit Legosteinen

"Insgesamt zehn Großmodelle entstanden im tschechischen Kladno. Ein Team aus Designern, Ingenieuren und Modellbauern hat daran 22.000 Stunden gearbeitet", sagt Manuela Stone, Geschäftsführerin des Legolands in Günzburg. Dort ist bis Ende August ein nahezu 1:1-Modell des "Alpine"-Rennwagens ausgestellt.

Die echten Fahrzeuge sind mit rund 800 Kilogramm fast filigrane Leichtgewichte gegen die Variante aus Plastik, die auf gute 1,5 Tonnen kommt. Mit einem kleinen Elektromotor erreicht der Flitzer aus Klemmbausteinen immerhin 20 Kilometer pro Stunde.

Gezielte Frauenförderung

Wer immer noch glaubt, dass der Rennsport ausschließlich männlich geprägt ist, täuscht sich. Im Rahmen der Formel 1-Weltmeisterschaft wird auch die sogenannte "F1-Academy" ausgetragen, die als reine Frauenserie Nachwuchstalente fördern will.

Die Niederländerin Esmee Kosterman ist Teil eines Rennteams des dänischen Steinchenherstellers und musste bei der Enthüllung im Legoland einige Autogramme schreiben. Ein Modell ihres Fahrzeugs kann man sogar im Spielwarenhandel kaufen, samt einer kleinen Figur der Fahrerin.

Schwerer Start

Als sie mit sechs Jahren mit dem Kartfahren begann, gab es kaum weibliche Idole sagt Kosterman. "Ich wollte schon aufhören, denn die Jungs haben mich absichtlich immer wieder gerammt. Mein Vater hat mir den Mut gegeben, weiterzumachen", sagt Esmee Kosterman. Sie möchte nun selbst zum Vorbild für andere Mädchen werden und sie ermutigen, ihre Träume umzusetzen.

Lella Lombardi hatte als bislang einzige Frau bei einem Formel-1-Rennen die Punkteränge erreicht, das war vor über 50 Jahren. Dank eines guten Förderprogramms staunt man in Zukunft vielleicht Bauklötze und das nicht nur wegen eines Lego-Rennwagens.

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