Gondoliere an der Ponte degli Scalzi, Scalzi-Brücke, Canal Grande, Venedig, Italien
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Venedig verlangt wieder Eintritt: zehn Euro pro Tag
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Venedig verlangt wieder Eintritt: zehn Euro pro Tag

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Overtourism: Venedig bittet Tages-Touristen wieder zur Kasse

Overtourism: Venedig bittet Tages-Touristen wieder zur Kasse

Mit Beginn der Osterfeiertage ist es wieder so weit: Venedig verlangt von Tagesbesuchern zehn Euro Eintritt. Eigentlich wollte die Stadt so den Massentourismus eindämmen. Die Realität zeigt einen etwas anderen Effekt.

Über dieses Thema berichtet: Bayern-2-Nachrichten am .

Venedig kostet seit diesem Freitag wieder Eintritt: zehn Euro pro Tag. An insgesamt 60 Terminen bis Ende Juli werden Kurzbesucher in der italienischen Lagunenstadt dieses Jahr erneut zur Kasse gebeten. Wer frühzeitig bucht – mindestens drei Tage zuvor – zahlt nur fünf Euro. Damit geht die umstrittene Regelung, die ursprünglich nur als Test deklariert war, bereits in die dritte Saison.

Eintritt nur für Tagesgäste

Eintritt müssen alle Tagesgäste zahlen – auch wenn sie sich nur für ein paar Stunden in den Gassen rund um Markusplatz und Rialtobrücke aufhalten. Letzter Zahltermin ist der 26. Juli. Das sind so viele Tage wie nie zuvor: Im ersten Jahr wurde die weltweit einmalige Gebühr an 29 Tagen fällig, dann an 54.

Übernachtungsgäste bleiben weiterhin ausgenommen. Sie müssen allerdings für jede Nacht Kurtaxe entrichten.

5,4 Millionen Euro durch Venedig-Eintritt in 2025

Vergangenes Jahr registrierten sich mehr als 720.000 Tagesbesucher, was der Stadt etwa 5,4 Millionen Euro in die Kassen brachte. Allerdings mogelten sich immer noch viele um den "contributo di accesso" – so heißt die Gebühr auf Italienisch – herum. Besonders streng kontrolliert wird bislang nicht.

Das Geld soll helfen, den Massentourismus in der Stadt mit den vielen Kanälen und Palästen besser zu steuern. Kritiker wenden ein, dass der Eintritt kaum jemanden davon abhält, nach Venedig zu kommen: Die Stadt ist ohnehin teuer. Im historischen Zentrum leben heute noch annähernd 50.000 Menschen – weniger, als die Stadt Hotelbetten hat.

Mit Informationen von dpa

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