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Sonnenfinsternis in München
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Sonnenfinsternis in München

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Von "Ohhs" und "Ahhs": So war die Sonnenfinsternis über Bayern

Von "Ohhs" und "Ahhs": So war die Sonnenfinsternis über Bayern

Hunderttausende haben in Bayern die partielle Sonnenfinsternis verfolgt: an Sternwarten, auf Bergen und in Parks. Höhepunkt war kurz vor Sonnenuntergang, als der Mond die Sonne größtenteils verdeckte. Alles im Ticker und Video.

Über dieses Thema berichtet: Bayern-1-Nachrichten am .

Die wichtigsten News zur Sonnenfinsternis im Überblick

  • Großer Besucherandrang in Sternwarte Passau (20.30 Uhr)
  • Tausende auf Münchner "SoFi-Hotspot" Olympiaberg (19.39 Uhr)
  • Partielle Sonnenfinsternis in Deutschland gestartet (19.14 Uhr)

21.30 Uhr: Mit Sonnenuntergang - SoFi adé

Bildrechte: BR / Ekkehard Groß
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Die Sonne als Sichelmond - die partielle Sonnenfinsternis am 12.08.2026 nahe Roßhaupten am Forggensee.

21.00 Uhr: Großer Andrang zur partiellen SoFi in Nürnberg

Einen riesigen Andrang zur partiellen Sonnenfinsternis hat auch die Nürnberger Sternwarte auf dem Rechenberg erlebt. Schon lange vor dem Himmelsschauspiel bildete sich vor der Sternwarte eine mehrere hundert Meter lange Schlange. Nach Angaben von Beobachtern war sie zeitweise rund 200 bis 300 Meter lang.

Wer keinen Platz mehr in der Sternwarte ergattern konnte, wich auf den Rechenberg aus. Dort versammelten sich zahlreiche Menschen, um die partielle Sonnenfinsternis mit den speziellen Schutzbrillen zu verfolgen. Bei bestem Wetter herrschte ausgelassene Stimmung. Familien, Freundesgruppen und Schaulustige jeden Alters machten es sich auf dem Rechenberg gemütlich.

Teilweise wurde die Beobachtung des Himmelsschauspiels zum geselligen Abend: Einige Besucher ließen sich Pizza bringen, andere stießen mit einem "Seidla" auf das seltene Ereignis an.

20.45 Uhr: Reges Interesse an Volkssternwarte in Gundremmingen

Schätzungsweise 400 Zuschauer haben die partielle Sonnenfinsternis an der Volkssternwarte Gundremmingen im schwäbischen Landkreis Günzburg erlebt. Dort konnte man mit großen Teleskopen in den Abendhimmel blicken und verfolgen, wie der Mond langsam die Sonne verdunkelte. Die Mitglieder des Vereins hatten auch auf einem angrenzenden Feld mehrere Teleskope aufgebaut, alle mit einer Schutzfolie versehen, damit es nicht zu Augenschäden kommt. "Es gab in den vergangenen Tagen bestimmt 50 Anrufe, ob wir noch diese speziellen Schutzbrillen haben", erzählt Franz Keller, Vereinsvorstand. Er hatte schon vor Monaten einen Pack mit 100 Schutzbrillen günstig bestellt, so konnten viele Zuschauer auch ohne Teleskop sicher in den Himmel schauen. "Ein unvergleichliches Naturschauspiel" oder "ein tolles Gemeinschaftserlebnis", lautete der Tenor. Viele Eltern waren mit ihren Kindern gekommen, manche hatten Decken aufgeschlagen oder Klappstühle mitgebracht. Kurz nach 20 Uhr war der Höhepunkt in Gundremmingen erreicht, der Mond hatte die Sonne zu fast 90 Prozent abgedeckt. "Wir sind sehr zufrieden, besser hätte man es sich kaum wünschen können", sagte Franz Keller angesichts des blauen Himmels, der eine ideale Sicht möglich machte.

20.30 Uhr: Begeisterung bei Sonnenfinsternis in Passau

Rund 1.000 Leute sind zur Sternwarte Passau auf der Veste Oberhaus gekommen, um die Sonnenfinsternis anzuschauen – viele "Ohhs" und "Ahhs" waren zu hören. Viele haben Picknickdecke und Campingstühle mitgebracht - und zahlreiche gekaufte oder selbst gebastelte Brillen, auch Lochkameras waren dabei.

In einer mindestens 100 Meter langen Warteschlange warteten Interessierte darauf, einen Blick durch das Teleskop werfen zu können. Nicht alle sind zum Zuge gekommen. Der Andrang war viel größer als erwartet, erzählen die Ehrenamtlichen von der Passauer Sternwarte. Aber alle Leute hätten sich friedlich verhalten, es sei eine ausgelassene Stimmung gewesen.

20.00 Uhr: Millionen Menschen beobachten SoFi in Deutschland

Bei zumeist klarem Himmel haben Millionen Menschen in Deutschland am Abend die partielle Sonnenfinsternis beobachtet. Im Maximum sollte die Sonne hier zu rund 85 bis 90 Prozent durch den Mond verdeckt werden. Das Wetter spielte zum Start des Schauspiels weitgehend mit, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte. Es gab demnach lediglich von Nordbayern über Thüringen bis in den Norden einzelne dünne hohe Schleierwolken, die sich langsam in den Nordosten verlagerten. Sie waren aber nur dünn und verdeckten die Sicht nicht komplett. In Bayern, Baden-Württemberg und im Westen war es wolkenlos. 

Ende des Spektakels sollte in ganz Deutschland mit dem Sonnenuntergang je nach Ort zwischen etwa 20.30 Uhr und 21.00 Uhr sein. "Wir sehen durchgehend nicht das Ende der Finsternis, sondern eine Sichel untergehen", sagte Astronomin Carolin Liefke von der Vereinigung der Sternenfreunde. Deswegen wirke es in Deutschland auch nicht so, als werde es dunkel und wieder hell.

19.39 Uhr: Tausende auf Münchner "SoFi-Hotspot" Olympiaberg

Bei wolkenlosem Himmel haben es sich Tausende auf dem Münchner Olympiaberg bequem gemacht - mit Blick nach Westen. BR-Reporterinnen und -Reporter berichten von entspannter Stimmung, aber einem Andrang "wie bei Taylor Swift". Vor zwei Jahren hatten zehntausende Fans die Konzerte des Weltstars im Olympiastadion vom Olympiaberg aus verfolgt.

Bildrechte: BR/Petr Jerabek
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Sonnenfinsternis-Fans am Münchner Olympiaberg.

19.14 Uhr: Partielle Sonnenfinsternis in Deutschland gestartet

Die partielle Sonnenfinsternis hat in Deutschland begonnen. Der zumeist klare Himmel bietet ideale Voraussetzungen, um zu verfolgen, wie sich der Mond allmählich vor die Sonne schiebt. Der Start war astronomischen Berechnungen zufolge im äußersten Norden um 19.11 Uhr. Gegen 19.23 Uhr sollte es in München losgehen. Im Maximum wird die Sonne von Deutschland aus zu rund 85 bis 90 Prozent durch den Mond verdeckt. Dieser Höhepunkt des Himmelsschauspiels ist in der Zeit zwischen etwa 20.05 Uhr und 20.15 Uhr. Das Spektakel endet in ganz Deutschland mit dem Sonnenuntergang zwischen 20.30 Uhr und kurz nach 21.00 Uhr.

19.03 Uhr: Totale Sonnenfinsternis zieht von Nordsibirien bis Mallorca

Eine totale Sonnenfinsternis hat in Nordsibirien begonnen. Der Kernschatten des Mondes zieht nach astronomischen Berechnungen in einem großen Bogen an Grönland und Island entlang und durchquert Spanien.

18.44 Uhr: Der BR streamt die SoFi live vom Funkhaus in München

Eine mit einer speziellen Filterfolie ausgestattete Kamera auf dem Dach des Funkhauses in München filmt die partielle Sonnenfinsternis im Live-Stream.

Für alle Experten: Objektiv Sony 200-600 GMaster, Kamera FX6

Bildrechte: BR/Sebastian Taprogge
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Der BR streamt die Sonnenfinsternis live vom Dach des Funkhauses in München.

17.38 Uhr: Partielle Sonnenfinsternis beginnt bei Alaskas Küste

Die Sonnenfinsternis, die am Abend auch in Deutschland zu sehen sein wird, ist gestartet. Die partielle Phase begann nach Berechnungen von Astronomen gegen 17.34 Uhr deutscher Zeit nahe der Pazifikküste Alaskas.

Als partielle Sonnenfinsternis ist das Ereignis auch in Teilen Nordamerikas und im Westen von Afrika zu sehen. Die totale Sonnenfinsternis startet im nördlichen Sibirien, wo die Sonne gerade noch als Mitternachtssonne über dem Horizont zu sehen ist. In Deutschland ist es dann etwa 19 Uhr. Der Kernschatten des Mondes zieht am Nordpol vorbei sowie über den Osten Grönlands und Westen Islands hinweg. Er erreicht Nordspanien, berührt einen Zipfel von Portugal und rast dann quer über die iberische Halbinsel und über die Balearen. Die totale Finsternis endet kurz nach 20.30 Uhr im Mittelmeer.

16.31 Uhr: Nur wenige Haushalte von SoFi-Preissprüngen betroffen

Die allermeisten Haushaltskunden betrifft der kurzfristige Preissprung, der infolge der Sonnenfinsternis an der Strombörse erwartet wird, laut Bundesnetzagentur nicht, weil sie weitgehend feste Tarife haben. Nur ein Bruchteil aller Haushaltskunden hat einen dynamischen Stromtarif abgeschlossen, bei denen der Strompreis an den aktuellen Börsenstrompreis gekoppelt ist.

Der Energiewirtschaftsverband BDEW wies darauf hin, dass Kundinnen und Kunden mit dynamischen Stromtarifen die Preise für die Abendstunden im Voraus sehen und gegebenenfalls ihren Stromverbrauch daran anpassen könnten. Auch profitierten diese Kunden von den aktuell niedrigen Preisen in den Tagstunden.

16.08 Uhr: Verband - Sonnenfinsternis nicht allein für Preisspitzen verantwortlich

Der Energiewirtschaftsverband BDEW hat darauf hingewiesen, dass der für heute Abend erwartete kurzzeitige Anstieg im Stromgroßhandel nur begrenzt auf die partielle Sonnenfinsternis zurückzuführen sei. "Preisspitzen in dieser Höhe in den Abendstunden treten in dieser Form derzeit regelmäßig auf und sind nicht spezifisch für den heutigen Tag", erklärte die Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung Kerstin Andreae. In den Abendstunden sei die Stromnachfrage besonders hoch, aber die Photovoltaik-Erzeugung nicht mehr verfügbar.

Wenn an solch einem Tag zudem wenig Wind wehe wie heute Abend, stiegen die Strompreise in den Abendstunden kurzfristig. Grund sei, dass dann relativ teure Kraftwerke eingesetzt würden. "Geringe zusätzliche Stromnachfrage kann dann relativ hohe kurzfristige Preisausschläge verursachen", sagte Andreae weiter.

15.31 Uhr: Netzagentur - Weniger Solarstrom durch Sonnenfinsternis erhöht Großhandelspreise

Die Bundesnetzagentur hat erklärt, dass durch die partielle Sonnenfinsternis die Einspeisung durch Photovoltaik-Anlagen für etwa 30 bis 45 Minuten abfalle. Auch sei der vorhergesagte Strombedarf höher als der Verbrauch am Vortag. In Europa stehe daher eine gewisse Menge Solarstrom bei hohem Verbrauch nicht zur Verfügung. "Das Angebot ist europaweit geringer als an den vorherigen Tagen, die Nachfrage aber auf demselben Niveau. Die Folge sind höhere Großhandelspreise am gesamten Europäischen Binnenmarkt", erklärte die Agentur.

15.03 Uhr: Astronom dämpft Erwartungen an partielle Sonnenfinsternis

Ein Tübinger Astronom dämpft die Erwartungen an die partielle Sonnenfinsternis in Deutschland. "Wer nichts von dem Phänomen weiß, wird davon auch nichts wahrnehmen", sagte Klaus Werner von der Universität Tübingen der "Stuttgarter Zeitung". Wenn man nicht gezielt mit Schutzbrille hinschaue, sei das Ganze mehr wie eine Wolke, die gerade die Sonne verdunkle. Ihn interessiere das Himmelspektakel aber dennoch als Naturereignis.

Eine Regel unter Astronomen laute: Der Unterschied zwischen einer 99-prozentigen partiellen und einer 100-prozentigen totalen Sonnenfinsternis sei wie der Unterschied zwischen Tag und Nacht. Erst bei 100 Prozent Abdeckung der Sonne falle Dunkelheit ein. Bei einer partiellen Sonnenfinsternis mit 70 bis 80 Prozent Abdeckung werde es nicht spürbar dunkel. Wer nicht gezielt mit Schutzbrille in den Himmel schaue, bekomme oft nichts davon mit. Erst ab etwa 85 bis 90 Prozent Abdeckung der Sonne durch den Mond - wie am Mittwochabend in München - veränderten sich Tageslicht und Atmosphäre leicht.

14.49 Uhr: Netzbetreiber - Sonnenfinsternis bleibt ohne Einfluss auf Stromversorgung

Die Betreiber der großen Stromnetze in Deutschland erwarten durch die Sonnenfinsternis am Abend keine Auswirkungen auf die Stromversorgung. Die Sonnenfinsternis führe dazu, dass die Einspeisung aus Photovoltaikanlagen etwas früher abnehme als an einem gewöhnlichen Sommerabend, teilten die vier Übertragungsnetzbetreiber mit. Dieser Effekt falle je nach Wetterbedingungen unterschiedlich stark aus. Die geringere Einspeisung werde jedoch "keinen Einfluss auf die Stromversorgung am 12. August haben".

14.26 Uhr: Regensburger Firma - Sonnenfinsternis treibt Börsenstrompreise hoch

Die partielle Sonnenfinsternis wird heute Abend Auswirkungen auf die Preise an der Strombörse haben. Das erwartet die Regensburger Firma SK Verbundenergie. Sie betreibt Biogasanlagen, die einspringen, wenn beispielsweise weniger Solar-Strom im Netz ist und beobachtet daher ständig die Preise an der Strombörse. Ihre Vorhersage zeige, dass sich die Börsenpreise heute Abend im Zeitraum der Sonnenfinsternis im Vergleich zu den vergangenen Tagen verdoppeln werden, sagte Geschäftsführer Christian Dorfner – von etwa 20 Cent gestern Abend auf rund 50 Cent heute im Zeitraum der Sonnenfinsternis.

Das liege aber eher weniger an der verdunkelten Sonne selbst, so Dorfner. Um diese Uhrzeit spiele die Stromerzeugung aus Photovoltaikanlagen kaum noch eine Rolle. "Hier ist eher die Vorsicht der Händler wahrscheinlich ausschlaggebend, weil weder der Verbrauch noch die Erzeugung bei solchen sehr seltenen und besonderen Ereignissen vorausgesagt werden kann. Und die Vorsicht treibt die Preise hoch", erklärt Dorfner. Nach Sonnenuntergang werden sich die Preise an der Strombörse wieder normalisieren, so die Prognosen.

14.06 Uhr: Viele Events zur Sonnenfinsternis sind ausgebucht

In Bayern gibt es etliche Events zur Sonnenfinsternis, von denen viele allerdings schon ausgebucht sind. Das gilt in München zum Beispiel für Angebote der Volkssternwarte oder des Deutschen Museums. Die Homepage der Langen Nacht der Astronomie (externer link) listet aber noch andere Angebote im Freistaat auf, auf die Interessierte ausweichen könnten, so lange die Kapazitäten reichen, zum Beispiel von der Sternwarte Rosenheim, die Volkssternwarte Ottobeuren oder die Sternwarte Weikersheim. 

13.25 Uhr: Fachmann aus Schwaben - "Ordentlicher Filter" muss vors Auge

Fachleute weisen weiter darauf hin, dass zur Beobachtung der kommenden Sonnenfinsternis ein geeigneter Schutz für die Augen unerlässlich ist. Direktes Hineinschauen in die Sonne könne das Augenlicht "ziemlich schnell kaputt" machen, vor allem mit Teleskopen ohne Filter, so Dirk Schmalhorst, Vize-Vorstand der Sternwarte Streitheim bei Zusmarshausen im Gespräch mit BR24.

Vor jedem astronomischen Gerät müsse ein "ordentlicher Filter" sitzen, der die einschlägigen DIN- und ISO-Normen erfülle. Solche Filter gebe es in Sternwarten, aber auch für private Teleskope. Als Minimum empfiehlt Schmalhorst eine Sonnenbrille vom Optiker mit entsprechenden Zertifikaten – normale Sonnenbrillen aus dem Alltag seien nicht geeignet.

An der Sternwarte Streitheim dauere das Schauspiel wegen Hügeln am Waldrand nur drei bis vier Minuten, so Schmalhorst. Wer die Finsternis länger verfolgen wolle, brauche einen höher gelegenen Platz – etwa einen Hügel, Berg, Turm oder auch einen künstlichen Müllberg – mit freier Sicht nach West-Nordwest.

Im Audio: Ohne die richtige Brille geht gar nix

SoFi-Brille mit zufriedenem Besitzer in München
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SoFi-Brille mit zufriedenem Besitzer in München

13.08 Uhr: Lange Warteschlange für SoFi-Brillen am Deutschen Museum in München

Am Deutschen Museum in München stehen seit dem Morgen viele Menschen an, um noch kurzfristig einige der knappen Spezialbrillen zum Beobachten der abendlichen Sonnenfinsternis zu ergattern. Es hatte sich herumgesprochen, dass es im Museumsshop noch 2.500 Brillen geben soll, woraufhin sich bis zum Mittag eine Warteschlange bis zurück zum Kulturzentrum Gasteig bildete. Pro Person werden allerdings maximal zwei Brillen ausgegeben. Ohne Brille sollte man keinesfalls direkt in die Sonne schauen.

13.01 Uhr: Wetterdienst - Voraussetzungen zur Beobachtung der Sonnenfinsternis werden gut sein

Wenn in Bayern ab 19.19 Uhr die partielle Sonnenfinsternis beginnt (im Süden etwas später um 19.22 Uhr), werden die meteorologischen Bedingungen nach Auskunft des Deutschen Wetterdienstes im Freistaat günstig sein. Bei oft wolkenlosem Himmel herrschten "fast überall" in Deutschland "optimale Wetterbedingungen zum Beobachten der Finsternis", teilte der DWD in Offenbach mit. Nur in Norddeutschland zögen ein paar Wolken durch. Sogar dort sollten die Sichtbedingungen aber "recht gut, wenn auch nicht ganz ungestört sein".

12.55 Uhr: Gute Möglichkeiten zur Beobachtung in Augsburg

In der Region Augsburg lässt sich die partielle Sonnenfinsternis an mehreren Standorten voraussichtlich gut beobachten. Zum Beispiel am Bismarckturm bei Steppach nahe Augsburg: Durch die erhöhte Lage auf dem Sandberg bietet der Turm eine gute Blickachse nach Nordwest, dort, wo die Sonne untergeht. Fast nebenan, im benachbarten Diedorf, ist die dortige Sternwarte ab 17.30 geöffnet.

Das Team der Sternwarte lädt zu Kurzvorträgen rund um die Sonne ein. Parallel gibt es Experimente für Kinder. Bei klarem Himmel kann die Sonne zudem durch ein spezielles Sonnenteleskop beobachtet werden. Da die Sonne zum Zeitpunkt der Verfinsterung von der Beobachtungsplattform aus aber bereits zu tief steht, zeigen die Experten das Ereignis per Live-Stream auf der Leinwand. Alternativ besteht laut Sternwarte die Möglichkeit, hinter dem Diedorfer Schulgebäude oder vor der Schmuttertalhalle die Sonnenfinsternis zu beobachten.

11.54 Uhr: Regensburg: SoFi-Brillen rasch ausverkauft

Auch in Regensburg waren am Vormittag Brillen zur Beobachtung der partiellen Sonnenfinsternis äußerst gefragt. Ein Geschäft im Köwe Center hatte bei Ladenöffnung um 9.30 Uhr noch etwa 200 Stück vorrätig - um 9.50 Uhr waren sie bereits ausverkauft - auch unsere Reporterin ging leer aus.

Bildrechte: BR/Corinna Ballweg
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Brillenverkauf in Regensburg

Mittwoch, 12. August 2026

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