Rinder in permanenter Anbindehaltung, die teilweise auf Kotgittern liegen, viele der Tiere sind mit Fäkalien beschmiert: Das sollen Aufnahmen zeigen, die der Tierrechtsorganisation PETA anonym zugespielt wurden. Aufgrund dieses Hinweises hat die Organisation bei der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth Anzeige gegen einen Hofbetreiber aus dem Landkreis Bamberg erstattet.
Tierrechtsorganisation kritisiert Haltungsform für Rinder
Laut PETA müssen die Rinder in dem betroffenen Betrieb unter "verheerenden Lebensumständen" existieren. Die Organisation setzt sich dafür ein, dass die Anbindehaltung für Rinder in ganz Deutschland verboten werde, weil so "Tieren erhebliche länger andauernde Leiden zugefügt werden", so Julia Weibel, Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie bei PETA.
Bereits mehr als 120 Anzeigen: Die meisten Verfahren eingestellt
PETA erstattete bereits in mehr als 120 Fällen bundesweit Strafanzeige gegen Betriebe mit Anbindehaltung. Allerdings stellten die Staatsanwaltschaften die meisten Verfahren ein, da die weitverbreitete Haltungsform als zulässig angesehen wurde. Als erstes Bundesland hat Niedersachsen kürzlich ein landesweites Verbot der Anbindehaltung verkündet.
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