Ein Hinweis auf bedrohlich wirkende Inhalte auf einer Social-Media-Plattform hat am Wochenende die Polizei auf den Plan gerufen. Bei dem Polizeieinsatz in Marktheidenfeld im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart tauchten Waffen und Drogen in der Wohnung des 32-jährigen Tatverdächtigen auf.
Zeuge informierte Polizei über Instagram-Post
Ein Zeuge hatte die Polizei am späten Freitagabend über bedrohliche Beiträge auf Instagram informiert. Die Drohkulisse hat sich dabei direkt gegen den Mitteiler gerichtet. Es sei nicht um die Androhung eines Amoklaufs gegangen, wie ein Polizeisprecher auf BR-Nachfrage erklärt. Einsatzkräfte seien daraufhin zur Wohnanschrift des Users gefahren, der die Bedrohungen geäußert haben soll. Der 32-jährige Deutsche soll dort Widerstand geleistet haben und den polizeilichen Anweisungen nicht nachgekommen sein. Die Einsatzkräfte brachten ihn zu Boden und fesselten ihn.
Waffen und Drogen in der Wohnung des Users
Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung fanden diese laut Polizeibericht mehrere gefährliche Gegenstände – darunter Messer, eine Armbrust und eine täuschend echt wirkende Luftdruck-Maschinenpistole mit entsprechender Munition. Außerdem stellten die Einsatzkräfte eine geringe Menge Amphetamin und mehrere Cannabispflanzen sicher. Den Tatverdächtigen nahmen sie in Gewahrsam. Die Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz sowie wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte laufen.
Das ist die Europäische Perspektive bei BR24.
"Hier ist Bayern": Der BR24 Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!
