Ein Kind auf einen Zahnarztstuhl.
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Die Zahngesundheit bei Kindern wird besser
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Die Zahngesundheit bei Kindern wird besser

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Positive Trends, die in anderen Jahresrückblicken fehlen

Positive Trends, die in anderen Jahresrückblicken fehlen

Kriege, Konflikte, Krisen – 2025 haben oft negative Nachrichten dominiert. Dabei hat sich manches hierzulande auch zum Guten gewandt. So gibt es weniger Herzinfarkte – und die Luft in Bayern hat sich gebessert. Eine Auswahl an "Guten Nachrichten“.

Über dieses Thema berichtet: BR24 im Radio am .

Es gibt sie auch in diesem Jahr noch, die guten Nachrichten: Die Luft in Bayern bessert sich zusehends. Vor 15 Jahren wurden noch fast 100 Millionen Tonnen an Treibhausgasen ausgestoßen, im vergangenen Jahr waren es nur noch 82 Millionen Tonnen.

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Treibhausgase in Bayern in Mio. Tonnen

Weniger Tote durch Straßenunfälle

Auch die Zahl an Getöteten im Straßenverkehr geht in Bayern kontinuierlich zurück: Verloren im Jahr 2010 von Januar bis Oktober fast 600 Menschen ihr Leben auf Bayerns Straßen, waren es im gleichen Zeitraum dieses Jahres nur 423.

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Tote bei Verkehrsunfällen in Bayern von Januar bis Oktober

Weniger Herzinfarkte, Karies und RSV bei Babys

Positiv auch: Herzinfarkte verlaufen seltener tödlich und kommen seltener vor, dank Prävention und Versorgung. Gab es 1990 noch mehr als 12.000 Herzinfarkte pro Jahr, waren es im vergangenen Jahr mit rund 6.000 nur knapp die Hälfte.

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Herzinfarkte in Bayern

Dazu wird die Zahngesundheit bei Kindern besser: Waren in Deutschland 1992 fast fünf Zähne bei älteren Kindern von Karies betroffen, ist es mittlerweile statistisch nur noch ein halber Zahn.

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Karies bei Kindern

Und die neue Immunisierung gegen die tückische Atemwegserkrankung RSV bei Säuglingen macht Hoffnung: So sank die Zahl an infizierten Babys seit Einführung der Impfung im vergangenen Jahr um mehr als die Hälfte.

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RSV-Infektionen bei Säuglingen pro 100.000 Säuglingen

Forscherin: "Gute Nachrichten halten wir für irrelevant"

Gute Nachrichten, die weniger wahrgenommen werden, sagen Medienforscher. Das sei mit der Evolution erklärbar: Der Mensch wolle Krisen erkennen und sein Verhalten anpassen, deshalb sei er für schlechte Nachrichten empfänglicher, sagt Anna Kümpel, Professorin für Medienrezeption und Medienwirkungen am Institut für Kommunikationswissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München: "Wenn ich lese: 'Alles ist gut und alles wird besser', dann hat es für mich keine Handlungsrelevanz. Wenn ich aber lese: 'Alles ist schlecht und alles wird immer schlechter', dann muss ich mich irgendwie dazu verhalten und überlege: 'Was mache ich jetzt?'"

Die Folge: Schlechte Nachrichten werden auch auf Social Media deutlich besser geklickt. Weil manchen Menschen dann alles zu viel sei an Negativem, verzichten sie ganz darauf, Nachrichtensendungen anzuschauen. Das sei problematisch, so die Medienforscherin: "Man kann das natürlich nachvollziehen aus emotionaler Sicht. Allerdings müssen wir natürlich auch aufpassen, mit Blick auf demokratische Zielgrößen: Menschen sollten informiert sein, da ist es natürlich kritisch, wenn Leute sagen: 'Für mich kommen Nachrichten gar nicht mehr in Frage'."

Nicht nur auf das Problem, sondern auf die Lösungen schauen

Ratsam sei, die Abbildung der Nachrichten nur als Ausschnitt zu sehen und nicht das eigene Weltbild darauf aufzubauen, so Medienexpertin Kümpel: "Dass man einfach auch sieht: Es gibt nicht nur dieses Negative, sondern es gibt auch Lichtblicke. Wir haben positive Nachrichten. Und auch diese Idee des Konstruktiven: 'Okay, das ist jetzt eine negative Situation. Aber was können wir jetzt tun? Was resultiert daraus?' Einfach auch diese Perspektive nach vorne wahrnehmen." Als Möglichkeit zu einer positiveren Wahrnehmung nennt Kümpel ein "Dankbarkeitstagebuch", in dem man Positives schriftlich festhält. Außerdem sei es ratsam, weniger Social Media zu konsumieren, wenn man dort vermehrt negative Nachrichten konsumiere.

Gute Nachricht: Mitgliederzahlen vieler Vereine in Bayern nehmen zu

Hier also noch einmal eine Extraportion guter Nachrichten: Die Zahl an Mitgliedern bei vielen Organisationen und Vereinen in Bayern nimmt zu: Die Wasserretter der DLRG Bayern haben mit 40.000 Mitgliedern einen Rekord, ebenso die bayerischen Sportvereine: Nach einer Corona-Delle sind nun mehr als 5,2 Mio. Mitglieder gemeldet. Nimmt man die Schützenvereine dazu, sind es mehr als 5,5 Millionen. Und auch die Freiwillige Feuerwehr meldet neue Höchststände an Mitgliedern bei der Kinderfeuerwehr (sechs bis elf Jahre) und der Jugendfeuerwehr (zwölf bis 18 Jahre).

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Mitglieder der DLRG Bayern

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Mitglieder in Bayerns Sportvereinen

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Nachwuchs bei der Freiwilligen Feuerwehr

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Mitglieder Jugendfeuerwehr (12-18 Jahre)

Vielleicht könnte das ja auch ein guter Vorsatz sein fürs kommende Jahr: die eigene Wahrnehmung für das Positive im Alltag schärfen.

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